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Musiklexikon

 
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  Dieses Lexikon erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben entsprechen meiner Erfahrung. Wenn Sie es genau wissen wollen empfehle ich Ihnen bei Wikipedia nachzuschlagen.


a cappella für Vocalchor ohne Instrumentalbegleitung.
a capriccio ital. = nach Belieben; bezieht sich auf das Tempo
Achtel , Notenwert. Zwei Achtel entsprechen einer viertel Note. Gekennzeichnet wird sie durch einen schwarzen Punkt mit Notenhals und einem Fähnchen an ihm. Die Achtelpause sieht einer Sieben ähnlich.
adagio, ado langsam
adagissimo äußerst langsam
ad libitum, ad lib. [lat. = nach Belieben] in Tempo und Vortrag frei; in der Wahl von Vocal- und Instrumentalbesetzung.
aeolisch 6. Stufe in der Diatonik. Halbtonschritte zwischen 2./3. und 5./6. Stufe. Wird auch als natürlich Moll bezeichnet, da sie die parallele Molltonart zur ionischen Dur ist. Sie wird auch bei der Akkord-Progression VI - II - V - I verwendet.
Beachtenswert ist, dass wenn man anstatt der deutschen Bezeichnung des Tons H die englische Bezeichnung B benutzt, so geben die Namen der Töne das Alphabet wieder. Das kommt meiner Vermutung nach daher, dass im Gegensatz zu heute, wo wir von Dur ausgehend das harmonische Gefüge betrachten, zu der Zeit als die Grundsteine unserer heutigen Harmonielehre gelegt wurden noch Moll als Mutter aller Harmonie gesehen wurde.
Aerophon Instrument, bei dem der Ton mit strömender Luft erzeugt wird. Es wird unterschieden in Holz- und Blech-Blasinstrumente.
affettuoso,
  con affetto
gemütsbewegt, affektvoll, mit Gefühl
agile, agilmente lebhaft, flink
agitato,
  agitatamente
aufgeregt, unruhig, erregt
Akkord Zusammenklang von drei oder mehr Tönen. Bei nur zwei klingenden Tönen spricht man von einem Zweiklang.
Die Töne sind häufig in Terzschritten übereinander geschichtet. Bei einem Sekundenintervall von einem Ganzton "beißen" sich die Töne schon etwas und bei einem Intervall von einem Halbton kann man schon fast von Dissonanz reden. Dieses Problem kann man lösen indem man einen der beiden Töne um eine Oktave versetzt.
Akkord-
  Progression
So wird im Jazz und in der U-Musik die Abfolge verschiedener Akkorde, die aber allesammt aus den Tönen einer Dur gebildet sind, bezeichnet. Am gebräuchlichsten sind die II - V - I (Stufen) und die VI - II - V - I Verbindung.
Akzent Betonungsart: > ∨ ∧
Akzidentien Vor- oder Versetzungszeichen. Am Zeilenbeginn gelten sie für die ganze Zeile (Tonartbestimmung). Im Takt gelten sie nur für diesen (Versetzungszeichen).
Kreuz # - Erhöhung um einen Halbton
Be b - Erniedrigung um einen Halbton
Doppelkreuz x - Erhöhung um zwei Halbtöne
Doppel-Be bb - Erniedrigung um zwei Halbtöne
Auflösungszeichen - hebt einfache und doppelte Vorzeichen auf
al, à la bis zu
al fine bis zum Ende
alla, all' nach Art von
allegretto, alltto ein wenig bewegt, munter, etwas langsamer als allegro
allegro, allo heiter, lustig, schnell
allentando langsamer werdend
al segno (Wiederholung) bis zum Zeichen
Alt Frauen- und Knabenstimmlage. Wird auch bei der Instrumentenbezeichnung verwendet. Stimmumfang ca. g - e''.
altra volta noch einmal
Altschlüssel , der Altschlüssel ist der Notenschlüssel für die Alt-Stimme oder ein Alt-Instrument.
andante, and. gehend, ruhig, etwas langsam
andantino, andino etwas bewegter als andante
arpeggio nach Harfenspielart gebrochener Akkord.
a tempo (wieder) im Grundtempo, im Takt
attacca ohne Pause weiter (am Satzende), direkt anschließen
augmented = übermäßig. Akkordaufbau in jeweils zwei Ganztonschritten
(z.B. C - E - Ab).
Bach, Johann
  Sebastian
* 21. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig
Band engl. Wort für den Zusammenschluß von Musikern.
Bariton Männerstimmlage, wird auch bei der Instrumentenbezeichnung verwendet. Tonumfang von G - g'
Bass Männerstimmlage. Wird auch bei der Instrumentenbezeichnung verwendet. Stimmumfang ca. E - e'.
basso continuo,
  b.c., B.c.
"fortlaufender Bass", Generalbass
Bassschlüssel auch f-Schlüssel. Der Bassschlüssel ist der Notenschlüssel für die Bass-Stimme, den Bass und für die linke Hand bei Klaviernoten.
Beatles
Bebop Von Charly Parker und Dizzy Gillespie Mitte der 50er Jahre creierter Musikstil.
Beethoven,
  Ludwig van
* ~ 17. Dezember 1770 in Bonn; † 26. März 1827 in Wien
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Blechblas-
  Instrument
Aerophon bei dem die Töne dadurch entstehen, das der Bläser seine geschlossenen Lippen an ein becherförmiges Mundstück drückt und dann die Luft derart durch die Lippen presst, dass diese in Schwingung geraten.
Benjo Saiteninstrument mit einem Klangk&oumnl;rper aus Metall (Blech).
Blues Von farbigen Sklaven begründeter Musikstil. Blues (blau) trägt den Namen, weil es oft um schwermütige Themen geht. Es gibt 12 taktige und 16 taktige Blues. Der 12 taktige ist in seiner Grundform so aufgebaut, dass die ersten vier Takte harmonisch gesehen in der Grundtonart (Tonika, 1te Stufe) sind (meistens in einer mixolydischen Skala), dann folgen zwei Takte Subdominante (4te Stufe), wieder zwei Takte Tonika, dann zwei Takte Dominante (5te Stufe) und zum Schluß noch einmal zwei Takte Tonika.
Brass englische Bezeichnung für Blechblasinstrumente.
Bratsche [ital. viola da braccio = Armgeige / Bratschgeige] Saiteninstrument mit vier Saiten, dass mit dem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft wird. Sie wird ist größer als eine Violine,
C am Anfang der Notenlinien steht für 4/4-Takt
Cadenza, Cad. Kadenz, Improvisationsstelle
Cassette analoger Tonträger, 1963 von Philips eingeführt. Eine Cassette ist ein Tonband, dass in einem genormten Gehäse läuft. Dadurch wurde der Bandwechsel schneller.
Metallmoleküle werden äquivalent zum Frequenzgang der musikalischen Darbietung auf einem vortlaufenden Band gruppiert. Wenn das Band dann wieder am Tonkopf des Cassettengerätes vorbei läuft, so kann dieser das Signal durch Induktion wieder dekodieren und es an den Verstärker weiter geben.
Für die erreichbare Qualität der Aufnahme ist die Bandgeschwindigkeit entscheident (siehe Samplingrate). Sie ist bei der Kassette genormt auf 47,625 mm/s (vgl. Tonband).
CD [engl. = compact disc] Digitaler Datenträger, der seit ca. 1990 die Schallplatte (siehe LP) als Tonträger abgelöst hat. Im Gegensatz zur Schallplatte wird auf der CD das Musiksignal digitalisiert gespeichert.
Chromatik
Cello Kurzform von violoncello [ital. = kleine Bassgeige], viersaitiges Streichinstrument, dass mit dem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft wird. Es liegt in der Baugröße und in seinem Tonumfang zwischen einer Bratsche und einem Kontrabass
Cembalo klavierähnliches Tasteninstrument dessen Saiten angerissen werden.
Combo
da Capo [ital. = von vorne] Zeichen um, von dieser Stelle aus nahtlos von Anfang an beginnend, weiter zu spielen.
Diatonik [griech. diatonos = durch Ganztöne gehend] diatonisch bedeutet leitereigen im Gegensatz zu nicht leitereigen oder chromatisch. Sie bezeichnet einen siebenstufigen Tonvorrat. 1. Stufe = ionisch; 2. Stufe = dorisch; 3. Stufe = phrygisch; 4. Stufe = lydisch; 5. Stufe = mixolydisch; 6. Stufe = aeolisch; 7. Stufe = lokrisch
diminished Abk.: dim, [engl. = vermindert] bezeichnet einen Akkordaufbau aus ausschließlich kleinen Terzen, z.B. C - Eb - Gb. Die Skala benutzt abwechselnd einen Ganzton und dann einen Halbtonschritt. Es gibt dabei die Variante, die erst mit einem Halbtonschritt beginnt. Diese wird beim solistischen Spiel bevorzugt.
diminuendo ital. = vermindern. Gibt vor die Lautstärke zu vermindern.
Doppelrohrblatt-
  Instrument
Holzblasinstrument bei dessen Mundstück zwei Blättchen aus Reed/Bambus gegenüberliegend um ein Röhrchen gebunden sind. In Schwingung versetzt schlagen diese Blättchen gegen einander. Vgl. Rohrblattinstrument
dorisch 2. Stufe in der Diatonik. Halbtonschritte zwischen 2./3. und 6./7. Stufe. Bei der Akkord-Progression II - V - I und VI - II - V - I benutzte Molltonleiter
Dur zur heutigen Zeit in unseren Ohren die vertrauteste ist die ionische Dur-Skala. Innerhalb der Kirchentonarten gibt es jeweils zwei Durtonleitern mit gleichem Grundton: die ionische mit Halbtonschritten zwischen
3./4. und 7./8. Stufe und die phrygische mit Halbtonschritten zwischen 4./5. und 7./8. Stufe. Dur klingt hell, freundlich, freudig. Vgl. Moll
E-Musik oder Ernste-Musik. Bezeichnet klassische Musik im weitesten Sinn.
E-Piano Elektrisches Klavier. Die Töne werden hierbei durch fest verdrahtete Schaltkreise erzeugt. Siehe Synthesizer
Fagott [ital. fagotto, Herkunft unbekannt] Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt, dessen Korpus doppelt so lange wie der einer Oboe und der Tonumfang daher eine Oktave tiefer ist.
Flöte über 10.000 Jahre altes Blasinstrument mit einem Pfeifen-Mundstück und einem Korpus mit mehreren Tonlöchern. Diese werden bei Bedarf mit den Fingern, oder einer Mechanik, geschlossen wodurch sich die Korpuslänge für die darin schwingende Luftsäule relativ variiert, was wiederum die Tonhöhe verändert.
Frequenz die Frequenz gibt die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde an. Uns bekannt sind sehr langsame Schwingungen wie z.B. der Drehung der Erde um die Sonne (Jahreszyklus) bis hin zu sehr hohen Frequenzen, wie sie z.B. die Wärmestrahlung im Infrarotbereich (ca. 800 ηm) darstellt.
Wir nehmen Frequenzen mit verschiedenen Sinnesorganen wahr. so erfassen wir ca. 0,5 - 6 Hz mit unserem Gleichgewichtsorgan,
20 - 20.000 Hz mit unseren Ohren, den Bereich, dessen Wellenlänge nur noch 380 - 780 ηm beträgt mit den Augen und Frequenzen jenseits dieses Bereiches mit unserer Haut..
Funk Musikstil der 70er Jahre. Funky style ist aber bereits seit den 50er Jahren ein Begriff.
Ganze , Notenwert. Eine Ganze entspricht vier Viertel Noten. Gekennzeichnet wird sie durch einen Kreis. "Ganze" da sie einen Vier-Viertel-Takt ganz füllt. Das Zeichen für eine ganze Pause ist ein kleiner Balken, der unter der zweitobersten Notenlinie hägt.
Ganzton(-schritt) = Sekunde. Intervall über zwei Halbtöne.
Gema Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte
Gesangsstimme es gibt, je nach Stimmlage, unterschiedliche Gesangs- und Instrumentalstimmen. Diese beginnen unten mit den Männersingstimmen Bass, Bariton und Tenor und gehen dann über in die Frauensingstimmen Alt, Sopran und Kontrasopran.
Gitarre [griech. kithár]
Groove [engl. = Rille] Bezeichnet den Effekt, wenn die Musik den Hörer zum sich mitbewegen anregt.
große Sept sie ist kennzeichnend für eine Dur-Skala
große Terz sie charakterisiert im Dur-Moll-System die Dur-Tonarten.
Grundton ist der angespielte und auch notierte Ton. Als Charakteristika für verschiedene Instrumente dient nicht der Grundton, sondern die stimmeigenen Obertöne.
Händel, Georg
  Friedrich
* 23. Februar in Halle a. d. Saale, Herzogtum Magdeburg; † 14. April 1759 in London
Halbe , Notenwert. Eine Halbe entspricht zwei viertel Noten. Gekennzeichnet wird sie durch einen Kreis mit Notenhals. Das Zeichen für eine halbe Pause ist ein kleiner Balken, der auf der mittleren Notenlinie aufliegt.
Halbton kleinster Intervall (Prim einmal ausgenommen) im uns bekannten harmonischen System. In unserem Musikverständnis ist eine Oktave, also die Schwingungsverdoppelung, in zwölf gleiche Abstände unterteilt (keine mathematische Aufteilung der Hertzzahl sondern unserem Hörempfinden entsprechend eine logarythmische Unterteilung).
halbvermindert als halbvermindert wird der Dominantseptakkord bezeichnet, der sich über der VII. Stufe aufbaut. Halbvermindert, da der Intervall zwischen Grundton und Terz, sowie der zwischen Terz und Quinte, eine kleine Terz, aber der Intervall von Quinte zur Sept eine große Terz ist.
Harfe Saiteninstrument, dem himmlische Klänge zugeschrieben werden.
Harmonie [lat.-altgr. harmonia = Zusammenfügung, Einklang] Allgemein könnte man sie wohl als freundliches Miteinander bezeichnen. In der Musik behandelt sie die die vertikale Komponente
Harmonielehre theoretische Herangehensweise an die Musik und ihre Wirkung. Es gibt in den verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Harmonielehren. Unsere mitteleuropäische H. geht auf Jean-Philippe Rameau
(1683–1764), Traité de l'Harmonie (1722), zurück.
Wenn in ihren Ausführungen nichts anderes angegeben ist, beziehen sich alle überlegungen auf die ionische C-Dur.
harmonisch Moll ist eine Variante von natürlich Moll (VI. Stufe) bei der deren 6te Stufe wiederum um einen Halbton erhöht ist (#4 relativ zu I. Stufe in der Stufentheorie). Halbtonschritte zwischen 2./3., 5./6. Stufe und 7./8. Stufe. Sie ist schlecht zu singen und wird daher fast ausschließlich in der Instrumentalmusik benutzt.
Harmonium Tasteninstrument, das mit einem Blasebalg betrieben wird.
Hayden, Joseph * 31. März 1732 in Rohrau, Niederösterreich; † 31. Mai 1809 in Wien
Hendrix, James
  Marshall
genannt "Jimmy"* 27. November 1942 in Seattle, Washington; † 18. September 1970 in London
High End Steigerung von High Fi, hat als Ausdruck inzwischen auch in nicht-musikalischen Gebieten Fuss gefasst.
Holzblasinstrument Aerophone bei denen die Töne auf verschiedene Arten produziert werden. Es gibt Flöten, Rohrblatt- und Doppelrohrblatt-Instrumente. Die Bezeichnung hat nichts mit dem Material aus dem das Instrument gefertigt ist zu tun.
Hookline [wörtlich: Hakenlinie, Hakenmelodie] Beschreibt eine markante Melodie.
Horn Blechblasinstrument, wahlweise mit oder ohne Ventile.
Intervall [lat. = Abstand] Als Intervall wird der Höhenunterschied zwischen zwei Tönen bezeichnet. Zwei gleiche Töne stehen dem zufolge im Abstand einer Prim zueinander. Die reinen Intervalle (Prim, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septe. Oktave, None, ...) sind abgeleitet aus der ionischen Skala (Dur) vom Grundton ausgehend. Dadurch ergibt sich die Notwendigkeit auch noch Zwischenschritte zwischen den reinen Intervallen einzufügen. Sie werden dann mit vorangestelltem vermindert, kleine, übermäßige näher beschrieben.
ionisch 1. Stufe in der Diatonik. Halbtonschritte zwischen 3./4. und 7./8. (= 1.) Stufe. Die Dur-Tonleiter wie wir sie gewohnt sind.
Jazz Jazzer - Ursprunglich abwertender Begriff für einen Farbigen.
Durch Gospel, Blues, Dixieland und Improvisation entstand eine neue Art der Musik, die später Jazz genannt wurde.
Kanon [] in der Musik ein mehrstimmiges Werk, bei dem die einzelnen Stimmen die selbe Melodie haben, aber rhythmisch versetzt einsetzen. Dadurch ergibt sich aus der einstimmigen horizontalen Melodie-Bewegung zusätzlich noch eine vertikale harmonische Erscheinung.
Keyboard [engl. = Schlüsselbrett] Im englischen Sprachraum werden Tonarten Keys genannt. Das Keyboard ist ein elektrisches Klavier oder eine elektronische Orgel und ist heute wegen seiner kompakten leichten Bauart sehr verbreitet und schickt sich heutzutage an, nachdem es die Orgel verdrängt hat, nun auch das Klavier zu ersetzen.
Kirchentonarten sind eigentlich Tonleitern. Sie leiten sich aus der Dur-Tonleiter ab indem man auf jedem ihrer Töne eine neue Tonleiter, unter Verwendung der Dur eigenen Töne, bildet. Man erhält, neben der ursprünglichen Dur-Leiter also noch sieben andere. Dieses System nennt man auch Diatonik (heute reden wir auch oft von der Stufentheorie): ionisch = 1. Stufe; dorisch = 2. Stufe; phrygisch = 3. Stufe; lydisch = 4. Stufe; mixolydisch = 5. Stufe; aeolisch = 6. Stufe; lokrisch = 7. Stufe. Hinzu kommen natürlich Moll und harmonisch Moll.
Klang wird die gesamte akustische Emission eines Instruments oder eines Orchesters genannt.<
Klarinette Holzblasinstrument mit Rohrblatt
Klassik heutige Bezeichnung der musikalischen Werke die seit ca. dem Mittelalter bis ca. 1920 komponiert wurden.
Klavier [lat. = Schlüssel]
kleine Sept ugs. für die siebte Tonstufe, die sich einen Ganzton unter dem Grundton befindet. Sie hat ein Intervall von 5 Ganztonschritten zum Grundton. Sie kennzeichnet die vierte Stimme des Moll-Akkords aber auch den Dominant-Charakter der mixolydischen Skala, da sie hier zusammen mit der Terz einen Tritonus bildet.
kleine Terz sie ist charakterisierend für Moll bei einem Intervall von 1 1/2 Ganzton-schritten zum Grundton.
Kontrabass tiefklingendes Saiteninstrument mit vier Saiten, dass mit dem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft wird. Wird hochkant gestellt und stehend gespielt.
LP = Langspielplatte. ∅ 30 cm, vergl. Schallplatte
Latin die lateinamerikanische Musik, die in den 50er und 60er Jahren in Europa Gehör fand, wird umgangssprachlich als Latin-Musik bezeichnet. Dazu gehören Bossa Nova, Paso Doble, Rumba, Salsa, Samba, Tango, ...
Laute Saiteninstrument
Lautsprecher elektromechanisches Bauteil mit dem elektrische Signale in akustische Schwingungen gewandelt werden. Fälschlicher Weise wird oft die Lautsprecherbox als Lautsprecher bezeichnet.
Lautstärke wird gemessen in dB (deziBel). Das subjektive Lautstärkeempfinden ist von Mensch zu Mensch verschieden. Physikalisch gesehen ist die Lautstärke gleich zusetzen mit der Amplitude einer Schwingung.
Bei der Notation in der Musik unterscheidet man verschiedene Lautstärkebereiche
pianopianissimo
piano
mezzopiano
mezzoforte
forte
forte fortissimo
lokrisch VII. Stufe in der Skalentheorie, siehe: Diatonik.
lydisch IV. Stufe in der Skalentheorie, siehe: Diatonik.
Marimba Schlaginstrument mit Holzstäben als Tonerzeuger. Ansonsten ist der Aufbau wie bei einem Xylophon.
melodisch Moll ist eine Variante von harmonisch Moll. Um die Unsingbarkeit von harmonisch Moll zu vermeiden, ist die sechste Stufe ebenfalls erhöt. Dadurch entstehen Halbtonschritte zwischen 2./3. und 7./8. Stufe. Wird im Jazz gerne verwendet. Diese Schichtung gilt nur beim von unten nach oben spielen. Beim abwärts spielen wird natürlich Moll benutzt.
Mezzosopran Frauen und Knabensingstimme. Tonumfang von g - f''
mixoloydisch Auch Dominantskala genannt. V. Stufe in der Skalentheorie, siehe: Diatonik
modal Der Begriff modal geht zurück auf das lateinische Wort modus. In der Musik kommt er in mehreren Bereichen vor.
1) Musik, die auf Kirchentonarten basiert.
2) Im Jazz manchmal für Musik, die eben nicht auf den Kirchentonarten basiert, sowie auch im so genannten modalen Jazz.
3)Selten als Synonym für diatonisch.
4)Selten für bestrimmte irische Gitarrenstimmarten.
Moderne Bezeichnung für die "moderne" Klassik seit ca. 1920. Es werden auch teilweise Jazz-Kompositionen zur Moderne gezält.
Modern Swing ca. 1960 entstandene Stilrichtung im Jazz. Sie vereint Swing, Bebop und Latin.
Modus mit Modus / pl. Modi werden die verschiedenen Skalen der Diatonik bezeichnet.
Moll innerhalb der Diatonik gibt es mehrere Moll-Skalen. Sie stehen auf der II., III., VI. und VII. Stufe. Hinzu kommen noch harmonisch und melodisch Moll. Moll klingt dunkel, finster, melancholisch, traurig.
Montgomery,
  "Wes"
TaufnameJohn Leslie, * 6. März 1925 in Indianapolis, Indiana; † 15. Juni 1968 in Indianapolis. Spitzname "the thumb" entstanden durch seine ganz persönliche Spielweise die Gitarrensaiten mit der Daumenkuppe anzuschlagen. Dies machte seinen Sound einzigartig durch das weiche Anschlagsgeräusch. Laut Anekdote entwickelte er ihn, um seine Familie nachts, er übte in der Nacht, da er tagsüber mit Straßenarbeit den Lebensunterhalt verdiente, nicht zu stören. Eine weitere Spezialität von ihm war sein Oktavspiel im Solo.
Mozart, Wolfgang
  Amadeus
vollständiger Taufname: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart; * 27. Januar 1756 in Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien
mp3 komprimierte Speicherart digitaler Musikdaten.
Musik = Tonkunst (von [ griech.mousa: Muse, Wissenschaft, feine Bildung] Ursprünglich also keine direkte Verbindung zu Tönen).
Es geht um das ins Verhältnis zueinander setzen von tonalen Ereignissen.
natürlich Moll auch reines Moll, Naturmoll oder aeolisch Moll genannt. Halbtonschritte zwischen 2./3. und 5./6. Stufe.
None [ital. = neun] Tonintervall
Notation Niederschrift der Musik. Es gibt diverse Notationsarten
Note bestimmter Ton
Notenschlüssel Ein Notenschlüssel steht am Anfang der Notenlinien und bezeichnet den damit beschriebenen Tonraum. Er dient dazu festzulegen, welche Noten durch die fünf Notenlienien repräsentiert werden. Jeder Schlüssel hat einen eigenen Referenzton von dem sich die anderen Noten ableiten. Die unterschiedlichen Schlüssel stehen für verschiedene Ton-/Stimmlagen. Es gibt Violin-, Alt-, Tenor- und Bassschlüssel.
Notenwert relative Dauer einer Note oder Pause. Abhängig vom Tempo des Musikstückes, siehe Ganze, Halbe, Viertel, Achtel, Sechzehntel, Zweiunddreißigstel.
Oberton(-Reihe) Obertöne werden diejenigen Tonreihen genannt, die sich zu einer Stimme zusätzlich zum Grundton oben auf addieren. Sie erst machen für unsere Ohren eine Stimme oder ein Instrument als individuell erkennbar, denn ihr Anteil am Gesamtklang ist von Stimme zu Stimme verschieden genauso, wie jede Instrumentengruppe ihre ganz spezifischen Obertonreihen hat.
Oboe Der Name, der seit dem 17./18. Jh. gebrächlich ist, geht zurück auf franz. hautbois = hohes Holz. Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt.
Ohr Organ um akustische Signale zu erfassen. Es wird unterteilt in Aussenohr, Mittelohr und Innenohr. Der menschliche Hörbereich geht bei jungen Menschen von ca. 16 - 20000 Hz, bei alten Menschen ist er oft eingeschränkt und nimmt nur noch Frequenzen im Bereich von ca. 50 - 5000 Hz war.
Aussenohr: der sichtbare Teil des Ohres, die Ohrmuschel, und der äßere Gehörgang. Sie dient zur Bündelung des Schalls in Richtung Mittelohr.
Mittelohr: Trommelfell, Hammer, Amboss und Steigbügel. Hier findet die mechanische Impedanzwandlung statt, die die übertragung zwischen Aussen- und Innenohr ermöglicht.
Innenohr: es besteht aus der Gehörschnecke und dem Gleichgewichtsorgan, in denen sich Flimmerhärchen befinden an deren Enden sich Nerven befinden. Diese übertragen das umgewandelte akustische Signal als elektrische Impulse weiter.
Oktave [ital. = acht] Toninterval über acht Stufen der diatonischen Tonleiter. Entspricht der Verdoppelung oder Halbierung der Frequenz. Wird vom Empfinden als gleicher Ton auf einem anderen Niveaux gewertet.
Orchester
Orgel Tasteninstrument. Früher gab es nur Kirchenorgeln, bei denen die Tasten Orgelpfeifen ansteuerten. Sie waren sperrig und daher praktisch eine Imobilie. Es wurde ein Messner benötigt, der den Blasebalg trat.
Mit der Elektrizität wurde zuerst dieser durch einen Motor ersetzt. Dann kamen elektromechanische Orgeln (Hammond) auf, bei denen rotierende gewellte Walzen, für jeden Ton eine, abgegriffen werden und diese mechanische Schwingung dann in ein elektrisches Signal verwandelt wird.
Mit der Erfindung der Transistortechnik wurde es möglich, Töne rein elektrisch zu erzeugen. Man erfand Synthesizer und Keyboard, die heute Orgeln praktisch komplett verdrängt haben..
Pausenzeichen Pausen sind ein wesentlicher Bestandteil in der Musik. Pausen werden, genauso wie Noten, notiert, da sie innerhalb des jeweiligen Musikstückes festgelegte Dauer haben. Es gibt für jede Länge einer Note ein entsprechendes Pausenzeichen.
Percussion Ansammlung diverser Schlaginstrumente und sonstiger Geräscherzeuger.
Pfeife Aerophon, bei dem eine geradelinig beschleunigte Luftsäule über eine Kante strömt und dadurch in Schwingung gerät. Die Länge des Pfeifenkorpus gibt die Tonhöhe vor. Vgl. Orgel, Flöte
phrygisch III. Stufe in der Skalentheorie, siehe: Diatonik.
Pianoforte [ital. piano = leise; forte = laut] ältere Bezeichnung für Klavier. Der Name kennzeichnet die Eigenart dieses Tasteninstruments, dass im Gegensatz zum Spinett oder Klavichord sowohl leise als auch laut angeschlagen werden kann.
Pikkolo-Flöte [ital. piccolo = klein]
Polyhymnia ist die Muse der Musik.
Polyrhythmik überlagerung verschiedener Rhythmen (z.B. Viertel-Triolen über Viertel).
Posaune Blechblasinstrument. Es gibt Zug- und Ventil-Posaunen. Durch Variierung des sog. Zuges oder der Ventile wird die Korpuslänge und damit die Tonhöhe verändert.
Prim [ital. = eins] Tonintervall
Quarte [ital. = vier] Tonintervall
Querflöte Asiaticher Herkunft tauchen sie im 12.Jh in Europa auf. Hier wurden sie auch flûte traversère oder german flûte genannt.
Die Qfl. zählt wegen ihrer früheren Bauart zu den Holzblasinstrumenten. Die Griffmechanik wurde von Theobald Boehm 1832 revolutioniert. Seither wurden Qfl. hauptsächlich aus Metall gefertigt. Erst in jüngster Zeit findet die Traversflöte wieder Einzug in Orchestergräben.
Tonerzeugung: Die Flöte wird seitlich am Körper gehalten. Die Luft wird über ein Mundloch weggeblasen und bricht sich an der gegenüberliegenden Tonlochkante.
Quinte [ital. = fünf] Tonintervall
Ravel,
  Joseph-Maurice
* 7. März 1875 in Ciboure, Département Pyrénées-Atlantiques; † 28. Dezember 1937 in Paris. Bekannteste Komposition: der "Bolero" im Bolero-Rhythmus.
Rhythmus [griech. rhythmós = geregelte Bewegung, Zeitmaß, Gleichmaß] Das griechische Substantiv bedeutet "das Fließen".
Rhythm Section die Begleitband. Eine Rhythmusgruppe besteht ursprünglich aus einem Bass (die Basis), einem Schlagzeug und einem Klavier.
Rock ist entstanden aus dem Rock'n'Roll. Die Rhythmusbetonung des 4/4tel-Takts liegt auf der Drei.
Rohrblatt-
  Instrument
bei einem Rohrblatt-Instrument erfolgt die Tonerzeugung über ein Mundstück, dass wie ein schräg abgeschnittenes Rohr geformt ist. Der Name Holzblasinstrument kommt allerdings von einem Holzblättchen, dass daran befestigt ist und im Windstrom schwingt. Dieses Holzblättchen ist meist aus Reed oder Bambus geschnitten.
Saite gespannte Schnur aus Darm. Für dickere (tiefklingendere) Saten werden Därme verschlungen wie bei einem Seil.
Saiteninstrument bei einem Saiteninstrument entstehen die Töne dadurch, dass eine Saite bestimmter Länge, meist aus Darm oder Stahl gefertigt, zum Schwingen gebracht wird. Dies wird häufig durch einen Resonanzkörper verstärkt. Es gibt entweder für jeden Ton eigene Saiten (siehe Klavier, Harfe, Zitter) oder die Saiten werden auf einem Griffbrett abgedrückt und variieren dadurch ihre Länge und somit auch die Tonhöhe in der sie schwingen (siehe Violine, Gitarre).
Samplingrate Qualitätsgüte von digitalen Musikdaten. Sie setzt sich zusammen aus der Abtast-Frequenz (gemessen in Herz und sollte auf jeden Fall höher sein als die höchsten Frequenzen der zu speichernden musikalischen Darbietung) und der Bittiefe (Kodierungsfeinheit). Siehe auch Bitrate
Saxofon
  /Saxophon
Holzblasinstrument mit Rohrblatt von Adophe Sax erfunden. Es ist zwar zu ca. 95% aus Metal hergestellt, doch die Tonerzeugung erfolgt über ein Mundstück, ähnlich wie bei einer Klarinette, und an dem befestigt ist ein Holzblättchen, das im Windstrom schwingt.
Schallplatte analoger Tonträger aus Vinyl. Die akustischen Schwingungssignale sind hierbei als aufgewickelte Rille in die Schallplatte eingraviert.
Schlagzeug Schlaginstrument. Ansammlung von Trommeln und Becken in verschiedener Größe und Tonhöhe. Es wird mit sogenannten Sticks (Holzstäbe) gespielt.
Schubert, Franz * 31. Januar 1797, Wien, Österreich; † 19. November 1828 in Wien
sechzehntel Note , Notenwert. Vier Sechzehntel entsprechen einer viertel Note. Gekennzeichnet wird sie durch zwei Fähnchen am Notenhals. Das ihr entsprechende Pausenzeichen sieht einer Sieben ähnlich, die oben aber zwei waagerechte Striche hat.
Sekunde [ital. = zwei] Tonintervall
Septe [ital. = sieben] Tonintervall
Sexte [ital. = sechs] Tonintervall
Sinuston Schwingung eines reinen Tones ohne Obertöne oder sonstige überlagerungen.
Skala Stufenfolge einer Tonreihe innerhalb einer Oktave. Sie unterscheiden sich für die Ohren klar von anderen durch unterschiedliche "Leitersprossenabstände" zwischen den einzelnen Tonstufen.
Sopran Frauensingstimmen und Instrumentenlage. Tonumfang von c' - a''
Soul Von Farbigen begründeter Musikstil.
Sound [engl. = Klang] Heute auch im deutschen Sprachgebrauch üblich, da das Wort "Sound" klangmalerischer, also ausdrucksstärker als "Klang" ist.
Steely Dan Band von Donald Fagen (keyboard) und Walter Becker (git)
Stockhausen, Karlheinz * 22. August 1928 in Mödrath, jetzt Kerpen; † 5. Dezember 2007 in Kürten-Kettenberg
Stravinsky, Igor
  Fjodorowitsch
* 5. Juni in Oranienbaum, Russland; † 6. April 1971 in New York City
Swing Musikrichtung, die vornämlich aus dem tradizionellen Mainstream (Dixiland) um ca. 1920 herum entstand. Wärend Dixieland die 1 und 3 des 4/4 Taktes betont, wird im Swing die 2 und 4 hervorgehoben.
Synthesizer
Telemann, Georg Philipp * 14. März in Magdeburg;[1] † 25. Juni 1767 in Hamburg
Tempi die in der Musik verwendeten Tempoangaben sind Bezeichnungen, die aus der klassischen Musik stammen. Es handelt sich um keine absoluten Werte, sondern um Eigenschaften, die mehr auf die zu transportierende Stimmung als auf eine Zeiteinheit eingehen. Bei modernen Werken ist die Tempoangabe aber auch oft in bpm (beats per minute).
largo: 40 - 60
larghetto: 60 - 66
adagissimo: äußerst langsam
adagio, ado: langsam, 66 - 76
andante, and.: gehend, ruhig, etwas langsam, 76 - 108
andantino, andino: etwas bewegter als andante
moderato: 108 - 120
allegro: 120 - 168
presto: 168 - 200
prestissimo: 200 - 208
Tenor Männersingstimme. Tonumfang von c - a'
Tenorschlüssel , der Tenorschlüssel ist der Notenschlüssel für die Tenor-Stimme oder ein Tenor-Instrument.
Terz [ital. = drei] Tonintervall
Tinitus
Ton harmonische Schwingung von Luftmolekülen. Sobald sie das Trommelfell im Ohr erreichen, wandelt dieses die Luftschwingung in elektrische Signale um und leitet diese weiter ans Gehirn.
Tonband auch Magnetband. Analoger Tonträger, 1935 von AEG entwickelt.
Metallmoleküe werden äquivalent zum Frequenzgang der musikalischen Darbietung auf einem vortlaufenden Band gruppiert. Wenn das Band dann wieder am Tonkopf des Tonbandgerätes vorbei läuft, so kann dieser das Signal durch Induktion wieder dekodieren und es an den Verstärker weiter geben.
Für die erreichbare Qualität der Aufnahme ist die Bandgeschwindigkeit entscheident (siehe Samplingrate). Sie ist bei der Kassette genormt auf 19 cm/s, 38 cm/s, 76 cm/s (vgl. Cassette).
Triangel Schlaginstrument. Ein zum Dreieck gebogener Metallstab wird mit einem dünnen Metallstab angeschlagen. Um ein freies Schwingen zu gewärleisten ist er an einer Schnur aufgehängt.
Tritonus markanter Intervall, der die Oktave genau halbiert und der den Dominantseptakkord kennzeichnet. Er ist drei Ganztonschritte groß und wird durch die Terz und die Septime dargestellt (bei C7 ist das E und Bb).
Trompete Blechblasinstrument
Tschaikovsky, Pjotr
  Iljitsch
* 25. April in Kamsko-Wotkinski Sawod; † 25. Oktober in Sankt Petersburg
Tuba Blechblasinstrument
Umkehrung Bei Akkorden spricht man von einer Umkehrung, wenn der Akkord nicht über dem Grundton, sondern über einem der anderen akkordeigenen Töne, aufgebaut wird. So wird z.B. der C-Dur Akkord in seiner ersten Umkehrung zu E - G - C (Emoll6) und in der zweiten zu G - C - E (G4/6).
U-Musik oder Unterhaltungs-Musik. Bezeichnung für Musik, die eher einfach gestrickt ist und die breite Massen anspricht.
Vibraphon Schlaginstrument mit Metallstäben als Tonerzeuger und unter ihnen eine rotierende Achse mit Rören, die den Schall leicht vibrieren lassen.
Viertel , Notenwert. Zugrundeliegende Maßeinheit bei der Notation von Musikstücken. Die Note ist ein schwarzer Punkt mit einem Notenhals, das Pausenzeichen sieht einer geschwungenen Klammer ähnlich.
Vierundsechzigstel Notenwert. Sechzehn Vierundsechzigstel entsprechen einer viertel Note. Gekennzeichnet wird sie durch acht Fähnchen am Notenhals.
Viola siehe Bratsche
Violine kleinstes und damit höchstes Saiteninstrument mit vier Saiten, dass mit dem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft wird. Nicht wegzudenken aus klassischer Musik.
Violinschlüssel oder auch C-Schlüssel. Ein Notenschlüssel am Anfang der Notenlinien bezeichnet den damit beschriebenen Tonraum. Beim Violinschlüssel bedeutet das, dass die unterste der fünf Notenlinien die Frequenz von e' und die oberste Linie die von f'' darstellt.
Woodwinds englische Bezeichnung für Holzblasinstrumente.
Xylophon Schlaginstrument mit Metallstäben als Tonerzeuger.
Zappa, Frank
  Vincent
* 21. Dezember 1940 in Baltimore, Maryland; † 4. Dezember 1993 in Laurel Canyon, Kalifornien
Zitat dieser Begriff wird auch in der Musik dafür verwendet, wenn innerhalb einer Kadenz (Solo) fragmentweise an ein anderes Musikstück erinnert wird.
Zeitalter die Zeitalter in der Musik sind wie andere Kunstrichtungen in Stilepochen unterteilt.
Zweiunddreißigstel , Notenwert. Acht Zweiunddreißigstel entsprechen einer viertel Note. Gekennzeichnet wird sie durch einen schwarzen Punkt mit drei Fähnchen am Notenhals. Das ihr entsprechende Pausenzeichen sieht einer Sieben ähnlich, die oben aber drei waagerechte Striche hat.
Zigeunermoll entspricht harmonischen Moll mit erhöhter vierter Stufe. Halbtonschritte zwischen 2./3., 4./5. Stufe, 5./6. Stufe und 7./8. Stufe.



  Die Erklärungen in diesem Musiklexikon sind teilweise Auszüge aus dem Wissensschatz von Wikipedia und aus dem DTV-Atlas zur Musik, ISBN 3-423-03022-4.

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