Nachschlagewerk für Fremdworte und Worte, die wir regelmäßig gebrauchen, sowie deren Wortherkünfte. Wir benutzen sie täglich und meist auch richtig, doch wird der Umgang damit, wenn man ihre Grundbedeutung kennt, ausdrucksstärker.
Das Lexikon soll Begriffe des täglichen Lebens näher erklären und durchschaubarer machen.
Es erhebt dabei keinerlei Ansprüch auf Vollständigkeit.
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| absorbieren |
[lat. = hinunerschlürfen, aufsaugen] Bei Licht: Licht emitiert (strahlt aus) von einer Lichtquelle, trifft auf einen Körper der einen Teil des Spektrums absorbiert (verschluckt) und den Rest remitiert (reflektiert). |
| alf |
[griech. = er spricht] Teil des Wortes alphabet. |
| Ambivalentz |
[lat.] Doppelwertigkeit, Zwiespältigkeit |
| analog |
einem anderen entsprechend. In der EDV: Fließend, ohne Übergang. Ggs. digital. |
| Anamnese |
[griech. = Erinnerung] bezeichnet in der Medizin die Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuellen Beschwerden. |
| contemplation |
[lat. = betrachten, ansehen] |
| Corpus Colossum |
Brücke zwischen linker und rechter Gehirnhälfte. |
| Dienstag |
[fries.-röm. Mars Thingus = der Dingbeschützer] |
| digital |
1. [lat.= mit dem Finger (medizinisch)] 2. [lat.-engl. = Daten und Informationen in Ziffern darstellend] Ggs. analog. |
| Emission |
[lat. = Ausstrahlung] Bei Licht: Licht emitiert (strahlt aus) von einer Lichtquelle, trifft auf einen Körper der einen Teil des Spektrums absorbiert (verschluckt) und den Rest remitiert (reflektiert). |
| emitieren |
ausstrahlen (bei Licht). Bei Licht: Licht emitiert (strahlt aus) von einer Lichtquelle, trifft auf einen Körper der einen Teil des Spektrums absorbiert (verschluckt) und den Rest remitiert (reflektiert). |
| festina lente |
[lat. = Eile mit Weile] |
| Freitag |
Göttin Frija (Gemahlin Wotans/Odins). [aisl.: Fríja = eigentlich "die Geliebte"] [lat.: Veneris dies = "Tag der Venus"] [frz.: vendredi] [it.: venerdi] |
| Gelee |
[frz. gelée ← Part.Perf. vlat. gelata von lat. gelare = gefrieren machen, zum erstarren bringen] gallertartiger, eingedickter Fruchtsaft, Vgl. Konfitüre, Marmelade. |
| Großhirn |
= Neocortex. Die "Festplatte" des Nervensystems. |
| Hirnstamm |
= Reptilienhirn. Teil des Hirns, sitzt zwischen dem lymbischen System und dem Rückenmark. Zuständig für z.B. Herzschlag, Atmung, Fluchtreize, Reflexe. |
| Konfitüre |
[franz. confiture = Eingemachtes ← lat. confectura = Verfeinerung, Zubereitung] Einfruchtmarmelade (mit ganzen Früchten) Vgl. Gelee, Marmelade. |
| konziliant |
verbindlich, umgänglich, gewinnend, versönlich; entlehnt aus lat: conciliare. |
| Logik |
[griech.: lógos = Wort, Rede, Satz, Maß, Denken, Berechnen, Vernunft] lat.: logica entstammt seinerseits aus [griech.: logike = Lehre vom Denken] zugrunde liegt [griech. Adjektiv logikós = das Wort ..., die Vernunft ..., das Denken betreffend] |
| Lymbisches System |
Teil des Hirns, sitzt zwischen Hirnrinde und Hirnstamm. Zuständig für z.B. Emotionen, den Sexualtrieb und Hunger. |
| Marmelade |
[port. marmelada = Quittenmus ← port. marmelo = Honigapfel, Quitte ← lat. melimelum ← griech. melimelon griech. méli = Honig] mit Zucker eingekochtes Fruchtmark, Fruchtmus Vgl. Gelee, Marmelade. |
| Mittwoch |
M. ist eine Mixtur aus den verschiedenen religiösen Bedeutungen. lat. Mercurii (beachte frz. mercredi) = Merkur. Früher: niederl. engl. schwed. Wotans (Odins-)Tag. kirchenlat. media hebdomas. |
| Montag |
[lat.: Lunae = Mond] |
| Neocortex |
= Großhirn (med. Kortex = 1. äußere Zellschicht eines Organs. 2. Hirnrinde). Die "Festplatte" des Nervensystems. |
| relativ |
Philosophisch: Die Anmutung ein und des selben Objekts, betrachtet von verschiedenen Standpunkten, ist relativ verschieden. Bei der Farbraumanpassung: Die Farbpositionen des Ursprungs-Farbraums werden absolut übernommen und nachträglich noch in der Helligkeit angepasst. |
| remitieren |
reflektieren (Licht). Bei Licht: Licht emitiert (strahlt aus) von einer Lichtquelle, trifft auf einen Körper der einen Teil des Spektrums absorbiert (verschluckt) und den Rest remitiert (reflektiert). |
| Reptilienhirn |
= Hirnstamm. Teil des Hirns, sitzt zwischen dem lymbischen System und dem Rückenmark. Zuständig für z.B. Herzschlag, Atmung, Fluchtreize, Reflexe. |
| Samstag |
von [hebr.: sabbat Zeit von Freitag- bis Sonnabend-Abend] |
| Schwarmverhalten |
Das Schwarverhalten verschiedener Tierarten läst sich auf drei Hauptpunkte reduzieren. 1) schwimme in Richtung Mitte des Schwarms; 2) schwimme parallel zu den anderen; 3) halte den nötigen Abstand zu deinen Nachbarn (nicht zu nah aber auch nicht zu weit weg) |
| Sonntag |
[lat.: dies Solis] |
| subtil |
Mit viel Feingefühl, mit großer Behutsamkeit, Sorgfalt, Genauigkeit vorgehend, ausgeführt. [lat.: sub = unter; tilis = Linden] Früher wurden Gerichtsverfahren oft unter Linden abgehalten. |
| Wochentag |
Woche = got. wikô. (an jemand kommende) Reihenfolge. Tag = wahrscheinlich idg. brennen - (Zeit, da die Sonne brennt). Ursprünglich also die Zeit zwischen Sonnenauf- und Untergang, später erst der Gesamttag mit 24 Stunden. Die W. sind Lehenübersetzungen der Götter der sieben alten Planeten (Sonne, Mond , Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Saturn). Die siebentägige Wochenrechnung kommt ursprunglich von den Babyloniern und die Germanen übernahmen sie von den Römern im 4.Jh.. |
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Als Quellen für viele der obigen Erläuterungen muß ich vor allem den Fremdwörterduden [1982, Buch-Nr. 040683] und den Duden für die Etymologie der deutschen Sprache [1997, ISBN 3-11-20907-0] nennen.
Die Begriffe hier sind nur Stichwortartig beschrieben. Wenn Sie grundsätzliche Mängel feststellen oder Ergänzungen beizutragen haben, teilen Sie es mir bitte mit:
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