Hier finden Sie ein Lexikon für Mediengestalter und Webdesigner.
Es ist gedacht als Hilfe für den heutigen Schriftsetzer, der DTP oder Webdevelopment betreibt, nicht ohne auf die Geschichte der Druckerkunst einzugehen.
Im linken Menue finden Sie Nachschlagewerke über weitere Themen.
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L - Z
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- Begriffe aus der Grafik/ der Programmierung/ der
Netzwerktechnik Zum Bereich: A - K
Shortcut - Sammlung
Wie arbeiten Suchmaschinen?)
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| L*a*b* |
= Luminanz - color A (Gelb bis Blau) - color B (Rot bis Grün). Heute gebräuchlicher Farbraum, der den Print- und Lichtfarbraum unter den Gesichtspunkten der CIE vereinigt.
Die Sternchen beziehen sich auf die Helligkeits- und Farbwerte, die plus oder minus Werte annehmen können. Die Abblidung des L*a*b*-Farbraums wird auch Schuhsohle genannt. |
| Ladenhüter |
im 17. Jh. entstandener Begriff für unverkäufliche Bücher. |
| Ladezeit |
die benötigte Zeit, um ein Datenpaket (z.B. eine WebSite) vom Server über das Netz zum Client zu übertragen. |
| Längsfalz |
= Bruchfalz. Eine Papiereigenschaft die abhängig von der Laufrichtung bei der Herstellung ist; vgl. Papierherstellung. |
| Laminieren |
Ein Printprodukt mit hauchdüner, transparenter Folie überziehen. siehe auch Kaschieren |
| LAN |
[engl. local area network = lokales Netzwerk].
s.a. Netzwerktopologie. |
| Laptop |
[engl. = auf dem Schoß]. Tragbarer Computer. |
| Laser |
= Light Amplifikation by Stimulated Emission of Radiation. Gebündelter, hochenergetischer Lichtstrahl.
Wird heutzutage auch im Maschinenbau zum Ausschneiden von Metallformen verwendet. |
| Laufweite |
= Kerning. Abstand der einzelnen Buchstaben von einander. Durch verringern oder erweitern der Buchstabenabstände wird die Laufweite geändert. Da aber die Breite des Schriftbildes (Dickte) unverändert bleibt, verändert sich auch die "Ruhe" des selben, was zu vermeiden ist.
Im Blocksatz geraten die Wortabstände jedoch manchmal so groß, dass der Lesefluss bereits dadurch sehr gestört ist. In diesen Fällen kann man zum regulieren dieser Unruhe die Laufweite verändern. Veränderungen im Rahmen von +/- 10% sind bei den meisten Schriftarten hier zu tolerieren. siehe auch Unterschneiden = - ; Spationieren = + ; |
| Layout |
[engl. = Entwurf] Gestalterische Konzeption einer Drucksache. Es ist ein rein optischer und nicht inhaltlicher Vorgang. |
| LCD |
= Liquid Cristal Display.
Anzeige bei Flachbildschirmen. |
| Le Corbusier |
eigtl. Charles Edouard Jeanneret. * 1887, + 1967. Architekt, Maler und Bildhauer schweizerischer Abstammung; ab 1917 in Paris lebend.
Seine Skelettbauweise revolutionierte die moderne Architektur. Keine tragende Funktion der Wände mehr, oft scheinen die Häuser zu schweben.
Er bestimmte die menschlichen Körperrelationen eines stehenden Mannes auf 3 (nach oben gestreckter Arm) : 5 (Kopf bis Solar Plexus) : 8 (Solar Plexus bis Fußsohle) |
| Legende |
[lat. = das zu lesende] Zeichenerklärung, erklärender Text zu den verwendeten Zeichen. Der Begriff L. wird auch für Bildunterschriften verwendet. |
| Leiche |
= fehlendes Wort siehe auch Druckfehler |
Leonardo da
Vinci |
= Leonardo aus Vinci (bei Florenz) * 1452, + 1519. Nachdem er Schüler von Verrocchio war, schuf er als Künstler (Mona Lisa, David, das Abendmahl) und Vordenker (Flugapparat, U-Boot, Automobil) von höchster Universalität bedeutende Werke.
1482 - 98 in Mailand, 1500 - 06 in Florenz, dann wieder in Mailand, 1513 nach Rom, ab 1516 in Frankreich.
Aktuell bekanntes Objekt: der Vitruv-Mensch (ist z.B. auf der italienischen 1-Euro-Münze). Ein stehender Mann mit ausgebreiteten Armen füllt einen Kreis bzw. ein Quadrat. Leonardos Einteilung der menschlichen Körperproportionen weicht von der Le Corbusiers ab. |
| Leporello |
Zickzackfalz, Falzart, bei der das Papier parallel in wechselnder Richtung gefalzt wird. |
| Letter |
Beim Hochdruck verwendeter Druckstempel der einen spiegelverkehrtes Zeichen trägt (s.a. Bleiletter / Gutenberg / Ligatur). |
| Licht |
Die Schwingungen / Wellen, die unser Auge erfassen kann. Das sichtbare Licht bewegt sich in den Bereichen rot (380 ηm) bis violett (780ηm).
Ab einer Lichtstärke von ca. 15 Lux kann das Auge etwas erkennen. |
| Ligatur |
[lat. ligare = binden]. In der alten Hochdrucktechnik, zu Gutenbergs Zeiten, wurde der Schriftsatz noch wirklich gesetzt, d.h. einzelne Lettern werden aneinandergereit. Das hat den Nachteil, dass bauartbedingt jeder Buchstabe eine Vor- und eine Nachbreite besitzt. Zwischen manchen Buchstabenpaarungen kommt es dadurch zu einem so großen Abstand, dass der Lesefluss gestört wird. Man hat diese Buchstabenpaare auf eigene Lettern aufgebracht (z.B. f und i, wobei der i-Punkt im oberen Bogen des f verschwindet, oder tt, bei dem ein T-Strich beide senkrechte Linien miteinander verbindet) und nennt sie Ligaturen . |
| Linie |
Optische Darstellung einer Geraden, der kürzesten Verbindung zwischen zwei Punkten.
Im Bleisatz gab es die Linienarten:
- fein (0,075 mm)
- stumpffein (0,15 mm)
- halbfett (0,375 mm)
- 1 Punkt fett (0,75 mm)
- 2 Punkt fett
- 3 Punkt fett
- usw.
Beim elektronischen Schriftsatz gilt die Regel, dass die Linienstärke einer Haarlinie 0,2 mm nicht unterschreiten soll. Da ein Bildschirm-Bildpunkt eine Seitenlänge von 0,353 mm hat, ist die Auflösung einer 0,2 mm Linie bereits nicht mehr scharf.
Im DTP sind die Strichbreiten der Rasterauflösung des Druckproduktes anzupassen. Doch auch hier gilt, da Haarlinien meist kein grafisches Element darstellen, sondern Markierungen für die Weiterverarbeitung sind, dass die Linie mit bloßem Auge leicht erkennbar bleiben soll. Hierfür ist ein Maß größer als 0,15 mm sinnvoll. |
| Link |
[engl. = Knoten, Verbindung] Bei elektronischen Dokumenten ist das eine Stelle im Dokument, von der aus man, per Mouseclick, auf eine andere Stelle in der selben Datei oder auch zu einer anderen Datei springen kann. |
| Lino-Type |
= Lines Of Types. Zeilensatz- und Gießfirma für Printprodukte und Schrift. |
| Linux |
Opensource-Betriebssystem |
| Lithographie |
Flachdruckverfahren. Eine plane Steinplatte [griech.: lithos = Stein] wird mit fetthaltiger Kreide oder Tusche seitenverkehrt beschrieben
[griech.: gráphein = schreiben], anschließend mit Wasser befeuchtet und schließlich wird fetthaltige Farbe aufgebracht. Die Farbe bleibt nur an den mit Fett beschriebenen Flächen hängen. Davon kann man dann eine beinah unbegrenzte Anzahl von Papierabzügen abziehen. vgl. Flachdruck und Drucktechnik |
| Literatur |
[lat.: litteratura = Schrift, Buchstabenschrift, Sprachlehre] Die Gesamtheit des Schriftentums. |
| Logo |
Erkennungszeichen, bestehend aus einem graphischen Element und einem kurzem Text, als Sinnbild einer Firma, einer Organisation oder eines Vereins. |
| Logogramm |
[griech.: lógos = Wort, Rede, Satz, Maß, Denken, Vernunft] Ausdrücken eines Wortes mittels Graphik, z.B. die Zeichnung eines Hauses statt dem Wort Haus. Die Zeichen besitzen nur eine begrenzte Ausdrucksmöglichkeit, doch sind sie gleichzeitig an keine Sprache gebunden, eher an bestimmte Kulturkreise. vgl. Ideogramm, Piktogramm |
| lpi |
= lines per Inch. lpi ist ein von Druckern verwendetes Maß, dass die Qualität eines Druckes festlegt. Je größer die Zahl, je feiner die Auflösung. Sie wird gemessen mit einem Fadenzähler.
lpi = dpi / Qualitätsfaktor
Wenn die Daten nicht in Inch sondern in cm vorliegen, gilt folgende Umrechnung:
l / cm = dpi / Qualitätsfaktor x 2,54 cm / Inch |
| LPT |
Parallele Schnittstelle, z.B. für Drucker (8 Mbit/sec Datenübertragungsrate). |
| Lumière |
Gebrüder, die mit "Die Ankunft des Zuges" den ersten Film der Kinematographie [griech. kínêma = Bewegung; gráphein = schreiben] schufen. |
| Luminanz |
Helligkeit einer Farbe. Helligkeitsmenue in der elektronischen Bildbearbeitung. |
| Lux |
[lat. = Licht]. Maßeinheit lx gilt für die Beleuchtungsstärke.
Sie definiert sich aus der Stärke der Ausleuchtung einer Fläche, die in 1m Abstand senkrecht zu einer Lichtquelle mit der Leuchtkraft 1cd (candela) steht. |
| MacIntosh |
Betriebssystem bei Apple-Computern. |
| Macromedia |
amerikanischer Softwarehersteller der Programme: Freehand, Flash, Dreamweaver. |
| MAG |
= Monochrome Graphics Adapter. Veralteter Grafik-Standart. |
| Magenta |
Rote Grundfarbe des Vierfarbdrucks mit leichtem Blaustich. Namensgeber ist der italienische Schlachtort Magenta, in dem 1859 ein purpurner Farbstoff entdeckt wurde. |
| Majuskel |
auch Capitale, Versalie oder Großbuchstabe genannt; vgl. Menuskel, Schrift |
| Makulatur |
[lat.: macula = Fleck, Schandfleck] Fehldruck, unbrauchbarer Druckbogen. |
| Manuskript |
[lat. = das mit der Hand Geschriebene] Textvorlage |
| Marginalie |
[lat.: margo = Rand] Randbemerkung, Randnote. Marginalien stehen ausserhalb des Satzspiegels. |
| Mater> |
Im Bleisatz die Bezeichnung für den Abdruck der Hochdruckform in hitzebeständige Pappe. Damit konnten weitere Druckformen aus Blei generiert werden. |
| MB> |
= MegaByte. 1024 x 1024 Byte = 1.048.576 Byte
= 8.388.608 bit |
| Mb> |
= Megabit. 1024 x 1024 bit = 1.048.576 bit
= 131.072 Byte |
| Mediäval |
Druckschrift mit Antiquacharakter nach der Ähnlichkeit der Schrift mit mittelalterlichen Handschriften. |
| Mediäval Ziffern |
Nautische Zahlen mit unterschiedlicher Ober- und Unterlänge. |
| Mediengestalter |
In zwei Hauptbereiche aufgeteilter Berufszweig.
1. Print und Online. Ein moderner "Schriftsetzer" der auch Internet-Seiten gestaltet.
2. Ton und Film. Leute, die z.B. für das Fernsehen arbeiten.
Zugehörige beider Berufe arbeiten heute fast ausschließlich am Computer. |
| Medienoperator |
Beruf, in dem man mit digialen Mediendaten umgeht. |
| Menuskel |
Kleinbuchstabe; vgl. Majuskel, Schrift |
| MetaFile Format |
Dateiformat, daß sowohl Pixel- als auch Vektor-Grafiken erfassen kann. |
| Metamerie |
Verschiedene Objekte die bei bestimmten Lichtverhältnissen gleich aussehen (z.B. In der Nacht sind alle Katzen grau). |
| Metteur |
[frz.] = Schriftsetzer. |
| MFM |
= Modified Frequency Modulation |
| Mignon |
Schriftgrad (7 Punkt) |
| Minuskel |
[lat.: minuskulus = etwas kleiner] Kleinbuchstabe; vgl. Schrift |
| Mittellänge |
Höhe der Kleinbuchstaben (z.B.: u, v). Bei Kleinbuchstaben mit einer Rundung oben wie bei a oder c, steht diese meist etwas über der Mittellänge hinaus. |
| Mischfarben |
auch Sekundärfarben.
Im additiven Farbkreis: gelb, türkis, purpur.
Im subtraktiven Farbkreis: violett, orange, grün. |
| Mobiltelefon |
Kommunikations-Medium seit 1991. |
| Modem |
= Modulator Demodulator. Ditgital/Analog-Wandler mit 56 Kbit/sec übertragungsgeschwindigkeit. |
| modified |
= modifiziert. Angepasst an bestimmte Anforderungen. |
| Mönch |
Durch zu wenig Farbe schwach oder ungedruckte Buchstaben, Wörter, Sätze oder Zeilen. siehe auch Druckfehler |
| Moirée |
optischer Effekt, der im Printbereich z.B. durch eine falsche Rasterwinkelung entstehen kann (2 gleiche Winkel). Interferenz in statischen Strukturen. |
| Monitor |
Technisches Gerät zum visualisieren von Daten. Früher gab es nur Röhrenmonitore, die äusserlich an kleine Fernsehgeräte erinnern, Anfang der 70er kamen dann auch Flüssigkristallanzeigen auf den Markt und seit dem Jahrtausendwechsel erfreuen sich Flachbildschirme immer größerer Nachfrage. Röhrenbildschirme haben den Nachteil, dass sie nicht nur Licht, sondern auch andere Strahlen emitieren, die die Augen schädigen können. Flachbildschirme hingegen haben das Manko, dass sie nur in einem relativ kleinen Winkel auszulesen sind und z.Zt noch nicht alle Farben korrekt darstellen können. Das macht dem User meist nichts aus, ist aber zur professionellen Bildbearbeitung nicht geeignet. |
| Monochrome |
= einfarbig. |
| Motherboard |
Hauptplatine des Rechners. Hierauf sind das BIOS im ROM-Baustein, der Arbeitsspeicher und Anschlussmöglichkeiten für die Festplatten sowie die Grafikkarte und weitere Peripheriegeräte untergebracht. |
| motion |
[engl. = Bewegung] |
| MPEG |
= Motion Photographic Experts Group. Komprimierungsart bei Digitalvideos. 4-stelliges Prefix |
| MS-DOS |
= Microsoft-DigitalOperatingSystem. Betriebssystem von Windows. |
| Multitasking |
Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu bearbeiten. Das wird bei einem Betriebsystem von PCs durch schnell aufeinander abfolgendes, sequenzielles Abarbeiten bewerkstelligt, ist also eigentlich kein wahres Multitasking. |
| Nachbreite |
Der eigentlichen Druckfläche nachfolgende, äußere Begrenzung eines Bleiletters. Vor- und Nachbreite geben die Laufweite vor. |
| Netzwerk |
Verbund von mehreren Rechnern zur leichteren Koordinierung von Einzelaufgaben. |
| Netzwerkkarte |
Wird benötigt zur Umwandlung von parallelen (Rechner) in symetrische (Netz) Daten und umgekehrt. Sie wird daher von jedem Rechner benötigt, wenn er Teil eines Netzwerkes werden soll. Manche N. lassen Datenverkehr nur in einer Richtung zu, andere bewältigen Datenfluss in beiden Richtungen. |
Netzwerk-
Topologie |
Teilt sich in physikalische und logische Topologie. Physikalisch meint die körperhafte Anordnung der einzelnen Geräte, logisch bezieht sich auf den theoretischen Datenfluss. Es gibt drei grundsätzliche Aufbauformen von Netzwerken.
Busnetzwerk: Ein Datenleiter, an den die Peripheriegeräte per T-Stück angeschlossen werden. Kostengünstigste, aber gleichzeitig kollisionsreiche Variante. Gebräuchlich bei LAN.
Sternnetzwerk: Alle Peripheriegeräte sind an eine(n) Hub / Bridge / Switch angeschlossen und über ihn mit allen anderen verbunden. Dadurch geht der ganze Datenverkehr über eine Schnittstelle und ist von deren maximalen Leistung abhängig.
Tokenringnetzwerk: Jeder Rechner ist mit zwei anderen verbunden, dadurch reichen alle Rechner im Kreis einander "die Hand" und sind so indirekt miteinander verbunden. Ein Datenbus wird von Rechner zu Rechner durch das Netz geschickt und erledigt immer einen Auftrag nach dem anderen. Zur weiteren Sicherheit wird mit doppelter Verkabelung gearbeiet. Das ist zwar wegen absoluter Kollisionsfreiheit die sicherste Netzverkabelung, aber gleichzeitig auch die teuerste. |
| Newsgroup |
Forum zum Austauschen von News / Anregungen. |
| Newton, Isaak |
Englischer Physiker * 1643, 1727. Zitat: "Alle Farben entstehen durch Licht".
Entdecker der Gravitation. Namensgeber der physikalischen Krafteinheit: N (Newton). |
| Normalpapier |
hat 100 g/m² bei einer Dicke von 0,1 mm. Also eine Dichte von 1. |
| NTFS |
= New Technology File System. Dateisystem unter Windows. |
| Nuance |
= Farbton. Abstufungen von Mischfarben, die unterschiedliche Anteile besitzen. |
| Oberlänge |
Oberer Abschluss der hohen Kleinbuchstaben (b, h, k). Bei Kleinbuchstaben mit einer Rundung oben (wie f), steht diese oft etwas über der Oberlänge hinaus. |
| Oblique |
Künstlich (mit einem Computer-Programm) auf Kursiv gesetzte Schrift. |
| OCR |
= Optical Charakter Recognition. Scansoftware zur Postscripterkennung. |
| ODBC |
= Open Database Connector. |
| Open Type |
Plattformunabhängiger Schriftschnitt |
| Operator |
[engl. = Bediener] |
| Optik |
[griech. optikós = zum Sehen gehörig, das Sehen betreffend] Bereich der Physik, in dem es um das Sehen und das Licht geht. |
| optisch Partitiv |
heißt heutzutage autotypische Mischung. |
optische
Täuschung |
Irrannahme über das Gesehene. Bedingt duch gewohntes Betrachten neuartiger Dinge. |
| Orthographie |
[griech.: ortho = richtig] Die Lehre von der Rechtschreibung. Im Wesentlichen stammt die deutsche Orthographie von der Schreibweise Goethes und Schillers ab. Durch die Rechtschreibreform und die Diskussionen darum herrscht leider z.Zt. eine gewisse Unsicherheit. |
| OS |
= Operating System / Betriebssystem |
OSI-
Referenzmodel |
Modell, wie Daten zwischen Computern auszutauschen sind und Verluste vermieden werden.
Anwendungsschichten:
7) Anwendungsschicht - Orginal-Daten
6) Darstellungsschicht - Einheitliche Kodierung (ASCII, Unicode)
5) Dialogschicht (Sessionlayer) - darf senden/darf nicht senden
Transportschichten:
4) Transportschicht - Verbindungsaufbau (Zerlegen der Daten in Pakete, Firewall)
3) Vermittlungsschicht (Network Layer) - IP-Adresse (Router)
2) Sicherungsschicht (Datalink Layer) - Fehlerkorrektur (Switch)
1) Bitübertragungsschicht (Physical Layer) - Auf-/Abbau der Verbindung (seriell) |
| Outline |
Kontur eines Schriftbildes. |
| Pagemaker |
Satz und Layoutprogramm von Adobe. vgl. InDesign, QuarkXPress |
| Pageranking |
siehe Ranking |
| Paging |
Auslagern von Arbeitsdaten auf die Festplatte bei Überlastung des Arbeitsspeichers. |
| Paginieren |
mit vortlaufender Seitenzahl versehen. |
| Paketsatz |
[franz.: paquet = Stück] Satz, der noch umgebrochen werden muss. |
| Pantone |
Amerikanisches Druckfarbensystem mit 512 Farbtönen. |
Papier-
Herstellung |
Kommt ursprünglich aus China (ca 200 v.Chr.). Grundstoffe wie Maulbeerrinde, Seidenlumpen oder Fischernetze wurden unter permanentem Stampfen in Wasser eingeweicht. Dabei entstand ein Papierbrei mit sogenannter Fasersuspension (Verwirken der einzelnen Fasern miteinander). Dieser Brei wird auf eine Bambusmatte, die ein Abtropfen ermöglicht, gleichmäßig aufgebracht und abgeschwenkt. Durch die Bewegungsrichtung entsteht eine ausgerichtete Struktur innerhalb der Fasern, die Laufrichtung. Nach der Trocknung entsteht ein Vlies das dann als Papier verwendet werden kann.
Es dauerte fast bis ca. 1400, bis das Rezept über Spanien und Italien nach Deutschland kam, wo 1390 die erste Papiermühle, die Nürnberger Gleismühle, entstand. Mit Papiermühlen änderte sich die Papierherstellung etwas. |
| Papiermühle |
Gesammelten Lumpen werden mit Wasserkraft zermahlen. Nach 12 Std. erhält man den "Halbstoff". Wenn dieser Halbstoff 2 - 3 Tage liegt, beginnt er zu fermentieren und zu faulen. Diese Masse wird erneut gewässert und vermahlen, man erhält den "Ganzstoff".
Beim Papierschöpfen wird dieser Ganzstoff in einen hölzernen Bottich / Bütte umgefüllt. Hier wird er mit einem Sieb abgeschöpft und gerüttelt, dadurch richten sich die Fasern aus (Laufrichtung).
Ein eventuelles Wasserzeichen wird als Relief im Sieb platziert. Dann wird das Sieb auf eine Filzmatte gestürzt und Filzmatten samt Vlies aufeinander-geschichtet. 181 Stück solcher Bögen ergibt ein Riest. Mittels einer Presse wird der 80% Wasseranteil herausgepresst. Man erhält Papier. |
Papier-
Veredelung |
Hierzu wird das Papier in Leim getaucht, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Es gibt ein- und beidseitig gestrichenes Papier (Kaschierung). Aus Kostengründen wird meist einseitig veredelt, es entsteht eine Schmuck- und eine Siebseite. |
| parallel |
[= Im gleichen Abstand nebeneinander verlaufend, gleichlaufend] Paralleler Datenverkehr bedeutet, die Daten werden zu Paketen zusammengefaßt und Bündelweise durchs Netz geschickt. Gegensatz zu seriell. |
| Partition |
Einteilung der Festplatte in virtuelle Laufwerke. |
| Patrize |
Formgebe-Element für die Herstellung eines Druckstempels beim Buchdruck. Vgl. Johannes Gutenberg. |
| PCI |
= Programmable Computer System Interface. 32-bit-Port für z.B. ein SCSI. |
| PDF |
= Portable Document Format. Enthält KEINE Postscriptdaten. Format für den plattformunabhängigen Datenaustausch. Eine Entwicklung von Adobe. |
| Pearl |
= Practical Extraction And Report Language. Systemverwaltungssprache für UNIX. |
| Peripherie |
Externe Geräte (Monitor, Drucker). |
| Permutation |
Störung in einer bestehenden Ordnung
(z.B. xxxxxxxxxxxoxxxxx ). |
| Perspektive |
Die räumliche Darstellung eines Körpers mit
2-dimensionalen Möglichkeiten (vgl. räumliche Darstellung). Sie wird in vier Arten unterteilt:
1. Isometrische Perspektive: alle Linien verlaufen parallel.
2. Froschperspektive: Ansicht von unten mit drei Fluchtpunkten
3. Schrägperspektive: Ansicht von oberhalb der Horizontlinie mit drei Fluchtpunkten
4. Vogelperspektive: Ansicht von oben mit einem Fluchtpunkt. |
| perzeptiv |
Möglichkeit bei der Farbraumanpassung, bedeutet: Wahrnehmungsbedingt gleich. ähnlich wie bei Rasterprintprodukten, wo die gesehenen Farben nicht unbedingt den dargestellten Farben entsprechen (vgl. autotypische Mischung). |
| Photoshop |
sehr gut ausgerüstetes, pixelorientiertes Grafikprogramm von Adobe |
| PHP |
= Hypertext PreProcessor (Abk. nicht ganz logisch). Serverseitige Script- und Programmiersprache, um z.B. eine Interaktion zwischen Client (Endbenutzer) und dem Server (Datenbank-Host der jeweiligen Site)zu ermöglichen. |
| Pictogramm |
Ergänzendes, oder für sich allein stehendes universelles Bildzeichen. Ein P. stellt die Kombination von Ideogrammen und Logogrammen dar. |
| Pilaster |
= Halbrelief |
| Pitch |
Wettkampf |
| Pixel |
= picture element. Kleinster darzustellender Bildpunkt am Monitor (1px ~ 0,352mm im Quadrat). |
| PNG |
= Portable Network Graphics. Dient zum verlustfreien Komprimieren und Anzeigen von Bildern im World Wide Web. Im Gegensatz zu GIF unterstützt
PNG 24-bit Bilder und ermöglicht mit weiteren 8-bit sogar Transparenzen. Die einzelnen Pixel werden dann also mit 32 bit kodiert. PNG ist wegen seiner Dateigröße nicht sehr beliebt als Grafikformat im Internet. |
| Port |
Datenportal bei Rechnern. Bestimmte Ports sind an spezifische Vorgänge geknüpft, andere stehen frei zur Verfügung. |
| PostScript |
Seitenbeschreibungssprache, welche das Layout einer Seite, das heißt die exakte Position der Seitenobjekte wie Rasterbilder, Grafiken und Texte, festlegt. Gleichzeitig ist es eine Programmiersprache. Und obendrauf eine Drucker- und Belichterkontrollsprache. Sie hat sich als weltweiter Standart durchgesetzt und ist eine Entwicklung von Adobe. |
| POVray |
= Persistance Of Vision ray. 3D-Programm mit Animationsmöglichkeit. Die Lichtbrechungen an verschiedenen Objekten und Oberflächen wird perfekt gerechnet.
Dieses Programm gibt es frei bei www.POVray.org und erziehlt tolle Ergebnisse. |
| ppi |
= points per inch. Einheit, die aussagt, wieviele Bildpunkte pro Inch (Längeneinheit 1 Inch ~ 2,54cm) dargestellt werden. |
| Prefix |
Dateiendung hinter dem Punkt. Folgt der 8-Punkt-3-Regel und ist daher meist dreistellig (z.B. txt, jpg, gif ...).
Auf modernen Betriebssystemen ist es sogar möglich, auch ein 4-stelliges Prefix zu verwenden (Bsp. MPEG). |
| Primärfarben |
Grundfarben.
Im additiven Farbmodus: R (red, rot), G (green, grün), B (blue, blau).
Im subtraktiven Farbmodus: C (cyan-blau), M (magenta, rot/pink), Y (yellow, gelb).
K (key, schwarz/weis) im CMYK-Modus, gibt den Tonwert (Valeur) der Farbe wieder. |
Programmier-
ung |
Aneinanderreihung von Steuerzeichen, um einen Computer zu einer bestimmten Handlung zu zwingen (z.B. Rechnen oder Darstellung einer Internetseite). |
| Prompt |
Eingabeaufforderung (bei MS-DOS z.B. C:\\). |
| Proof |
= Andruck. Die Printprodukte die als erste aus der Maschine kommen, nimmt man zum überprüfen, ob auch alles, wie beabsichtigt, verwirklicht ist. |
| Proxy |
Beschreibt die gemeinsame Nutzung einer Internetverbindung durch mehrere Rechner innerhalb eines Netzwerkes (sharing). |
| Proxy Server |
Server, der allen Usern ein Modem zur Verfügung stellt. |
prozessdaten-
frei |
Bedeutet,dass in einer Datenbank das Produkt aus zwei Einträgen nicht gespeichert wird. |
| PS2 |
Anschluß für Mouse und Tastatur mit 0,1 Mbit/sec (Auch RS232C). |
| Punkt |
1. Bei Druckern verwendeter Begriff, um die kleinste Stelle, die darzustellen möglich ist, in ihrer Größe zu beschreiben.
2.Schriften werden in Punktgrößen bemaßt (Didot-Punkt = 0,356mm, heute im DTP-Bereich gilt 1Punkt= 0,353mm)(das Duden-Lexikon von 1962 beziffert die Größe eines Punktes auf 0,3759mm). Die kleinste noch lesbare Schriftgröße im Druck ist ca. 6pt (am Bildschirm 7pt).
Heute ermöglicht die Technik den Druckern viel kleinere Punktgrößen. Ein Hochglanzdruck hat 600 dpi und mehr. Dann gelten die Punktangaben natürlich nicht mehr zur Schriftgrößen-Festlegung.
3. In der Malerei die erste Berührung des Werkzeuges mit dem Untergrund. |
| Punze |
Im Buchdruck der Zeichenhohlraum (z.B. das Loch im O), benannt nach dem gleichnamigen Werkzeug, mit dem er gefertigt wird. |
| Qualitätsfaktor |
Q = dpi / lpi
Q = dpi / lp/cm x 2,54cm/Inch |
| QuarkXPress |
bis zirca zum Jahr 2000 führendes Satz und Layoutrogramm. vgl. InDesign, Pagemaker |
| Radio / Hörfunk |
allgemeinzugängliches Medium seit 1926. |
räumliche
Darstellung |
Um 3-dimensionale Körper mit 2-dimensionalen Mitteln darzustellen, benutzt man verschiedene "Kunstgriffe", nicht alle finden immer Verwendung, verstärken einander aber in der Wirkung. vgl. Perspektive
a) voreinander stellen: Ein Objekt, das ein anderes Objekt teilweise abdeckt, ist erfahrungsgemäß näher.
b) Entferntes erscheint kleiner (Euklid).
c) 3-dimensionale Objekte haben mindestens drei Fluchtpunkte.
d) Eine Eigenart bei der Landschaftsbeobachtung ist: Nach hinten wird alles heller und milchiger (sfumato). |
| Rakel |
Gummilippe, mit der Farbe auf einer Druckform verteilt und die überschüssige Farbe dann abgestrichen wird. |
| RAM |
= Random (Zufällig) Access (Zugriff) Memory (Speicher). Arbeitsspeicher. Die Größe des Arbeitsspeichers bestimmt maßgeblich die Rechnergeschwindigkeit mit. |
| Ranking |
[engl. = Rang]. Bei Suchmaschinen stellt das Ranking sozusagen die Wichtigkeit der Site dar. Im Netz gibt es Miliarden von Webseiten. Die Suchmaschinen bewerten nach bestimmten Schlüsseln den Inhalt einer Site in Bezug auf das Suchwort und präsentieren die in Frage kommenden Sites dem Suchenden in der Reihenfolge dieses Rankings. |
| Rapportmuster |
Endlos Muster |
| Rasterpunkt |
Einzelner Punkt in einem Raster. Je kleiner die Rasterpunkte sind, desdo höher ist die Auflösung des dargestellten Objekts. Zur Bestimmung der Rasterweite wird der Abstand von Rasterpunktmitte zur nächsten Rasterpunktmitte gemessen. Seine bemessene Größe ist also um den Trennsteg zum nächsten Punkt größer als der tatsächliche Punkt, der zur Ausgabe gelangt. |
| Rasterweite |
In lpi (lines per inch) angegebene Anzahl der Druckerpunkte oder Rasterzellen auf einen Inch. |
| Rasterwinkelung |
Beim Farbdruck stehen die Rasterpunkte der einzelnen Farben in verschränkten Winkeln zu den anderen Farben.
Um eine möglichst geringe Überlappung der Farben und eine hohe Flächenbenetzung des Papiers zu erreichen, stehen die Rasterpunkte in einer festgelegten Winkelverschränkung zueinander: Cyan = 15°, Magenta = 75°, Gelb = 0°, Schwarz = 45°. siehe auch Druck, Drucktechnik, Moirée. |
| Raytracing |
Renderart |
| RDBMS |
= Relational Database Management System |
| Reboot |
Neustart. Erneutes Starten nach shoot down. |
| Re-Design |
Anpaßen eines Logos oder einer Produktverpackung an den Zeitgeist. |
| Relation |
Das Gegenüberstellen von Objekttypen, Beziehungen und deren Attribute. Relationen werden durch Tabellen veranschaulicht. |
| relativ |
Bei der Farbraumanpassung: Die Farbpositionen des Ursprungs-Farbraums werden absolut übernommen und nachträglich noch in der Helligkeit angepasst.
Philosophisch: Die Anmutung (äußeres Erscheinungsbild) ein und des selben Objekts, betrachtet von verschiedenen Standpunkten, ist relativ verschieden. |
| remitieren |
reflektieren (Licht) |
| rendern |
Applizieren einer Textur auf ein 3D-Modell |
| Repeater |
Verstärker innerhalb eines Netzwerkes. |
| Reset |
Kaltstart des Systems. |
| Retro |
Rückbesinnung auf frühere Zustände aus nostalgischen Gründen. |
| Redundanz |
Doppeltes Vorhandensein. |
| RGB |
= red, green, blue. Die drei Farben, die im
additiven Farbsystem (Monitor, Dia) benötigt werden, um alle Farben darzustellen. |
| Riest |
Stapel bei der Papierherstellung aus 181 Lagen geschöpften Papier plus Filzzwischenlagen. |
| Ringnetz |
siehe Netzwerktopologie |
| RISC |
= Reduced Instruction Set Code (Sun/Spark-Prozessoren) |
| ROM |
= Read Only Memory. Speichermedium, dass nur gelesen, nicht beschrieben oder gelöscht werden kann. Es ist als Baustein des Motherboards die Heimat des BIOS. |
| Router |
= Microcomputer, die gezielt abgesendete Datenpakete in anderen Netzen zur Verfügung stellen. Dadurch wird die Verbindung zwischen Stern- und Ring-Netzen möglich. ACHTUNG: Greift in die dritten Schicht (Vermittlung-Schicht/Network-Layer) des OSI-Referenzmodel ein und ist daher nicht sehr sicher. |
| Saturation |
[engl. = Helligkeit] |
| Satzspiegel |
Der maximal mit Text zu gestaltende Bereich innerhalb eines Formats. Auch hier gelten strenge Proportionsregeln bezüglich des goldenen Schnitts.
Der S. wird anhand einer Doppelseite ermittelt. Die rechte und die linke Seite bekommen jeweils eine Diagonale zur oberen Mitte eingezeichnet. Dann bekommt das Doppelblatt noch eine Gesamtdiagonale. Jetzt muss ein Wert wie die Kopf- oder Fuß-stegbrei-te, oder die Rand-breite vorgege-ben werden. Sobald diese Begrenzung eingezeichnet ist, ergeben sich aus den Schnittpunkten mit den Diagonalen die Maße der anderen Ränder. |
| Scanauflösung |
Scanauflösung = Rasterweite (lpi, dpi, l/cm, d/cm) x Qualitätsfaktor x Abbildungsfaktor x [2,54 cm/Inch] |
| Scanner |
Gerät zur optischen Erkennung von 2- bzw. 3-D-Vorlagen. |
| Schrift |
Gemeißelte Schrift: 20000 v.Chr. bis 1828.
Hieroglyphen: 5300 v.Chr.
Entwicklung unseres Alphabets: 1500 - 800 v.Chr.
CAPITALIS MONUMENTALIS: 500 v.Chr.
Die geschriebene Schrift: 500 n.Chr. |
| Schriftgröße |
Konsultatonsgrößen : <= 8pt
Brot/Werkschrift: 9pt - 12pt
Schaugrößen: 12pt - 48pt
Plakat: > 48pt
Bildschirmschriftgröße (Copy): 9pt - 14pt. Kleingedrucktes ist bei normaler Druckqualität und Sehkraft bis zu einer minimalen Punktgröße von 6pt lesbar. Bei der Monitordarstellung sollte allerdings nicht unter eine Punktgröße von 7pt gegangen werden (s.a. Punkt). |
| Schriftsatz |
Kompletter Zeichensatz einer Schrift. Umfasst alle Buchstaben und Sonderzeichen einer Schrift in allen Größen. |
| Schriftschnitt |
Anmutung einer Schrift. Die Schrift einer Familie wird normalerweise in verschiedenen Schriftschnitten angelegt: Regular, Italic, Bold, ItalicBold (Erste Grundschriftschnitte).
Später kamen dann noch weitere Schriftschnitte dazu: UltraLight, ExtraLight, Light, Medium, ExtrBold, UltraBold, Black. All diese Schriftschnitte können auch noch Condensed und Extended auftreten.
Heute gibt es auch Schriftschnitte die nur in einem Schnitt bestehen.
Der Schnitt der Schrift wird derart angelegt, dass die meisten Zeichen auf der Grundlinie aufsitzen. Die Großbuchstaben schließen oben mit der Versalhöhe ab, hohe Kleinbuchstaben reichen bis zur Oberlänge, die häufig noch etwas über die Versalhöhe hinausragt. Der untere Abschluß von Minuskeln, die unter der Grundlinie Teile hängen lassen, wird durch die Unterlänge begrenzt.
Beispielsätze zur Erkennung des Schriftbildes mit möglichst allen verwendeten Schriftzeichen sind:
1. Zwei Boxkämpfer jagen Eva quer durch die Sylter Dünen.
2. Franz jagt mit dem Taxi quer durch Berlin.
3. The quick brown fox jumps over the lazy dog. |
| Schriftzeichen |
Verschiedene Sprachen benutzen teilweise andere Schriftzeichen. So verwenden die meisten Europäer und Amerikaner das "ABC", wobei bereits die Griechen einen eigenen Schriftsatz "Α - Ω" haben. Für solche fremdländischen S. und andere Sonderzeichen, wie sie z.B. in der Mathematik verwendet werden und die nicht auf der Tastatur vorkommen, gibt es eine ASCII- bzw. HTML-Kodierung . |
| Schuhsohle |
Abbildung des L*a*b*-Farbraumes [= Luminanz - color A (Gelb bis Blau) - color B (Rot bis Grün)]. Die sg. Schuhsohle zeigt neben ihrer offensichtlichen Form noch die weitere Besonderheit auf, dass Grüntöne den größten Flächenanteil besetzen.
Das liegt daran, dass wir als Jäger und Sammler darauf angewiesen waren, uns in einem hauptsächlich grünen Umfeld zu behaupten. Dadurch hat sich unsere Wahrnehmung in diese Ecke verlagert. Ein Eskimo kann nicht so viele Grüntöne unterscheiden, ist aber in der Lage, viel feiner als wir unter Grautönen Differenzen festzustellen. |
| Schulterhöhe |
= Achselhöhe. Im Buchdruck die Höhe des Letterkörpers. Sie wird senkrecht zur Buchstabenfläche gemessen und überstreckt sich von der Druckfläche des Letters bis hin zu seiner rückwertigen Flanke. |
| SCSI |
= Small Computer System Interface. Anschlußmöglichkeit für Peripheriegeräte und hat in der Regel einen eigenem Prozessor. Dabei wird die Steuerungslogik von einem externen Laufwerk gesteuert. Ein SCSI kann man in einen PCI einstecken. Die Datenübertragungsleistung liegt bei 320 Mbit/sec. Bis zu 15 Geräte können angesteckt werden. Zum Erkennen ist ein Reboot erforderlich. |
| Sehen |
Ist die subjektive, optische Erfassung der Umgebung. Sehen ist ein Produkt aus den aufgenommenen optischen Reizen verglichen mit bekannten, im Gehirn bereits abgelegten Eindrücken. vgl. optische Täuschung.
Die physikalischen Gegebenheiten des Sehens sehen ;-) Sie bitte unter Auge nach. |
| Sehnefelder |
Alois (1771 - 1834). Erfinder der Lithographie. |
| Sektor |
Sektion auf einem Speichermedium. Teil einer Spur. |
Sekundär-
Farben |
Mischfarben.
Im additiven Farbkreis: gelb, türkis, purpur.
Im subtraktiven Farbkreis: violett, orange, grün. |
| Serife |
"Fahnen" an den Enden eines Buchstabens: A, a, C, d, F, f, .... |
| seriell |
serieller Datenverkehr bedeutet, die Daten werden nacheinander durchs Netz geschickt. |
| Server |
Software, die allen Usern einen Dienst zur Verfügung stellt. Hauptrechner in einem Netzwerk. |
| Sfumato |
= Luftperspektive. Eigenart bei der Landschaftsbeobachtung: In der Ferne wird alles heller und milchiger. |
| Shannon-Theorem |
Darstellbare Frequenz = Abtastfrequenz / 2 |
| shortcut |
Tastaturkürzel zum Ausführen bestimmter Programmfunktionen, die in der Menueleiste angeboten werden. Sie kommen aus einer Zeit, als es noch keine "Mice" (Mäuse) gab.
- strg + a - alles auswählen
- strg + c - kopieren in die Zwischenablage
- strg + f - Aufrufen der Suche
- strg + q - Programm schließen (nicht immer
möglich)
- strg + v - aus der Zwischenablage einfügen
- strg + w - Dokument schließen (nicht immer
möglich)
- strg + x - ausschneiden, in die Zwischenablage
kopieren bei gleichzeitigem löschen an der
betreffenden Stelle
- alt + F4 - Programm schließen
- alt + tab- blätern zwischen den offenen Programmen
- alt +
- Vorherige Seite
- F1 - Hilfe
- F5 - aktualisieren
- F11 - Browserfenster auf Vollansicht
- Umschalt + Entf - entgültiges Löschen ohne Papierkorb
Ziemlich jedes Programm hat eigene Shortcut-Befehle. Es lohnt sich, wenn man das Programm regelmäßig benutzt, sich die wichtigsten anzueignen. |
| sichtbar |
vgl. Auge |
| Signatur |
Beim Buchdruck: Die Quernut in der Seite der Lettern, um Zeilen auszurichten. |
Simultan-
Kontrast |
Ist der Effekt, dass das selbe Objekt auf dunklem Hintergrund heller und größer als auf einem helleren Hintergrund erscheint. Außerdem nimmt das Objekt scheinbar Teile der Komplementärfarbe des Hintergrundes an. |
| SMTP |
= Send Mail Transfer Protokoll (Unix). |
| Software |
Die nicht physikalischen Bestandteile eines Computers (Programme und Daten). |
| Sonderzeichen |
Schriftzeichen die nicht auf der Tastatur vertreten sind. Im Bereich der Druckvorstufe wird von dem Layoutprogramm die Einbindung des entsprechenden Schriftsatzes verlangt, was oft mit Zusatzkosten verbunden ist. Bei Webseiten können viele Sonderzeichen mittels ASCII- bzw. HTML-Code generiert werden. |
| Spam |
= Betrug |
| Spationierung |
Abstand der einzelnen Buchstaben untereinander ist größer als normal (vgl. Kerning). |
| Spooler |
Software zum Abwickeln von (Druck-)Aufträgen. Druckerkennung und gleichzeitiges Weiterarbeiten. |
| Spur |
Digitale Datenträger, die auf Scheiben (Festplatte, Diskette) untergebracht sind, werden in Spuren unterteilt. Das sind konzentrische Kreise um den Mittelpunkt des Datenträgers. |
| Spyder |
Intelligentes Progamm zum durchsuchen von "Datenbergen". |
| SSL |
= Secure Socket Layer. Verschlüßelte Datenübertragung (Protokoll: https://) |
| Sternnetz |
siehe Netzwerktopologie |
| Stilepochen |
0 - 400 n.ch. - Romanik
400 - 800 - Karolingische
800 - 1300 - Mediäval (Gothik) [Schrift: Textura, Klingspor, Weiss-Gothisch, Schwabacher, Fraktur]
14/15 Jh -Renaissance (Gothik) [Schrift: Garamond, Palatino, Trump-Mediäval]
16 Jh - Barock [Schrift: Times, Baskerville, Centura]
17 Jh - Klassizismus
18 Jh - Aufklärung
19 Jh - Industriealisierung
20 Jh - Moderne |
| stilisieren |
vereinfachen |
Streaming
Video |
Verfahren, um Videos bereits wärend des Downloads (über das Internet) zu betrachten. |
| stumpffein |
Bezeichnung einer Linienbreite von 0,15 mm im Bleisatz. |
subtraktives
Farbsystem |
beim Malen mit Farbpigmenten (auf Leinwand oder Papier) entsteht der Effekt, dass je mehr Farben man mischt, umso braungrauer wird der Sud. Das Licht der Farben "subtrahiert" sich gegenseitig zu Schwarz - kein Licht. vgl. additives Farbsystem. |
| Suchmaschinen |
Allgemeines: Suchmaschinen sind Maschinen (!nicht selber denkend!), die mit sogenannten "Spydern" Seiten, deren Adresse ihnen bekannt ist (dazu muss man die Seite bei der Suchmaschine anmelden), auf Text-Inhalte abprüfen und diese in ihr "Inhaltsverzeichnis" aufnehmen (Ranking). Sie haben dabei verschiedene Kriterien, um die Wichtigkeit der verwendeten Begriffe einzuordnen.
Die wichtigsten Kriterien, nach denen eine Website ihren Stellenwert im Verzeichnis einer Suchmaschine zugewiesen bekommt, sind:
- wie heißt die Datei
- was steht im Titel
- was steht in den Überschriften
- was steht im Text
- wieviele Seiten zeigen per Link auf die Seite
- wo führen die Links der Seite hin, sind sie Themenverwand
- welche Beschreibung (alt-Text) haben die Bilder
- wie heißen die Bilder (Dateiname)
- was steht in den Keywords
- ist die Seite seit dem letzten Besuch des Robots aktualisiert worden
Man muss davon ausgehen, dass Bilder einem eigenen Bewertungs-Algorythmus unterliegen. Denn es ist äußerst entscheident für die Einstufung der Site, den Bildern aussagekräftige Namen zu geben, sowie den Alt-Text des Bildes mit themenbezogenen Begriffen zu versehen.
Keywords wahren früher ein entscheidendes Kriterium, doch heute sind sie, weil damit sehr viel "Spam" fabriziert wurde, eher zweit- oder dritt-
rangig. Sie werden zwar ausgewertet, doch Google z.B. verwertet sie nur, wenn im Text der Site die Begriffe auch wiederholt werden.
Google-Einträge sind derart aufgebaut das der Titel der Seite als Überschrift genommen wird (in blauer Farbe). Im darunter folgenden Text wird zuerst der Inhalt des Content-Tags und daran folgend Auszüge des Textes, der auf der Seite steht, dargestellt (Copy in schwarzer Farbe). Als Fussnote des jeweiligen Eintrags steht die Adresszeile in grüner Farbe.
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Suchmaschinen-
Optimierung |
Darunter versteht man eine Seitenprogrammierung (-beschreibung) die formal die selben Inhalte darstellt wie eine nicht optimierte Seite, im Aufbau der Programmierung sich aber nach den Ranking-Kriterien von Suchmaschinen richtet. Durch diese Adaption wird aber auch häufig klar, dass der bestehende formale Inhalt noch einmal überarbeitet werden sollte, damit die Seite ein optimales Ergebnis beim Ranking erzielt. |
| Suffix |
Durch einen Punkt getrenner Anhang an den Dateinamen. Das Suffix gibt die innere Struktur einer Datei an und macht sie zugehörig zu bestimmten Programmen mit denen man die Datei öffnen und/oder bearbeiten kann.
Früher galt für die Namensgebung einer Datei die Acht-Punkt-Drei-Regel, die ausdrückt, dass der Eigenname der Datei maximal acht Ziffern haben darf und dann die Dateiendung, durch einen Punkt getrennt, mit maximal drei Ziffern, angehängt wird. Das galt, als z.B. Windows noch mit FAT16 arbeitete und daher längere Namen nicht verwertet wurden.
Heute weigern sich nur noch wenige Rechner, Dateien mit längeren Namen zu erkennen (Limitierung erst nach 128 Zeichen), doch bei Daten, die systemübergreifend verwendet werden, muss diese Regel weiterhin eingehalten werden. |
| S-VGA |
= Super Video Grafics Array. Nicht standartisiert, mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten bei 256 Farben. |
| Switch |
Intelligenter Hub bei dem die Datenströme addressiert werden. Dadurch entsteht insgesamt weniger Datenstrom und damit auch weniger Kollisionen. Ein Switch greift in die zweite Stufe (Sicherungs-Schicht/Physical-Layer) des OSI-Referenzmodels ein. |
| Tab |
Tabulator Taste zum Einrücken von Text. Standarteinstellung 10 Schritte. |
| Tabellen Ziffern |
Verhalten sich wie Versalien. Alle Zahlen stehen auf der Grundlinie und schließen mit der Versalhöhe ab. |
| Targa |
[Suffix = .tga] CAD-fähiges Format |
| TB |
= Terabyte. 1024 x 1024 x 1024 x 1024 Byte = 1.099.511.627.776 Byte |
| TCP/IP |
= Transport Control Protokoll / Internet Protokoll. Protokolle, die bei der Datenübertragung genutzt werden, um eine fehlerfreie Datenübermittlung zu gewährleisten. |
| Thumbnail |
[engl. = Daumennagel] Kleines Übersichtsbild |
| Textur |
Oberfläche |
| Tiefdruck |
Kam auf mit der Verfeinerung der Drucktechniken. In eine plangeschliffene Platte (Metall, Holz) wird ein Motiv seitenverkehrt eingraviert. Dann wird Farbe gleichmäßig auf der Platte verteilt und anschließend mit einer Rakel (Gummilippe) abgezogen, wodurch die überschüssige Farbe entfernt wird. Dann legt man einen Papierbogen auf die Fläche und läßt das Paket durch eine Presse. Das Papier saugt dadurch die Farbe aus den Vertiefungen (Kupferstich, Radierung). vgl. Drucktechnik |
| tif / tiff |
= tagged image file format |
| Titandioxyd |
Metall, mit dessen Staub man Farben künstlich herstellen kann (BASF).
Hat einen höheren Brechungsindex als ein Diamant. |
| Tolkenring |
siehe Netzwerk-Topologie |
| Tonwert |
schwarz/weiß- bzw. Helligkeits-Anteil eines Farbtons (Valeur, Value). |
| Tpi |
= Tracks per inch |
| Track |
Spuren bei Videos oder Tonbändern. |
| Trafficer |
Koordinator |
| Transitions |
Überblendungseffekte / Übergänge |
| Triplex |
Vorlagenart aus drei Farben mit unterschiedlichen Tonwerten. |
| Typographie |
Lehre vom Erstellen von Schriftstücken. |
| UCR |
= Under Color Removal. Schwarz wird als "Sonderfarbe" dazugegeben. |
| Undo |
= rückgängig machen (Shortcut: strg + z/ctrl + z) |
| Unix |
Betriebssystem mit multitasking Fähigkeit. |
| Unterlänge |
Untergrenze langer Kleinbuchstaben (p, q) |
| unterschneiden |
der Abstand der einzelnen Buchstaben von einander ist kleiner als normal (vgl. Kerning). |
| Update |
= Aktualisierung |
| Upload |
Datentransfer vom Client-Rechner weg. Ggs. Download. |
| Urelemente |
Punkt, Linie, Fläche. |
| Urformen |
Dreieck, Quadrat, Kreis. |
| URL |
= Uniform/Universal Resouce Location. Adresse eines Rechners im www. Vergeben wird ein Zahlencode mit 4 Mal 8 Byte
(4 x 256 Variationsmöglichkeiten). Bsp: 192.192.168.121. Diese Zahl wird über einen DNS in einen Namen umgewandelt. |
| User |
[engl. = Benutzer] Anwender an einem Rechner. |
| USB |
= Universal Serial Bus. An einen USB kann man bis zu 127 Geräte in Reihe, normalerweise über einen Hub, anschließen. Die Datenrate beträgt 12 MB/sec bei USB 1.1 und 480 MB/sec bei USB 2.0 |
| Utilities |
kleine Hilfsprogramme |
| Vakatseite |
Leeres Blatt zwischen Buch und Einband. Verbindet beides. |
| Valeur |
schwarz- /weiß- / Helligkeits-Anteil eines Farbtons (Tonwert, Value). |
| Vasserely |
* 1908. Bekannt durch die Tonwert-Variationen seiner "dreidimensionalen" Gemälde. |
| Vektor |
Flächen- / Raum-Richtungspfeil. Er besitzt normalerweise einen definierten Anfangspunkt
(0, 0, 0 als Ausgangszustand in einem Raumgitter), eine Ausrichtung und eine Länge. Er kann auch beschrieben werden, indem man x-, y- und in dreidimensionalen Systemen auch z-Koordinatenwerte angibt. Dadurch sind alle Punkte, die auf dem Vektor liegen, bestimmt.
Daten von 2-dimensionale Bildern, die durch Vektoren beschrieben werden, kann man verlustfrei skalieren. |
| verify |
[engl. = auf Lesbarkeit überprüfen] |
| Versalhöhe |
Obergrenze eines Großbuchstabens (H, I). |
| Versalie |
auch Capitale, Großbuchstabe oder Majuskel genannt. |
Vertikal-
Frequenz |
Bildwiederholrate von Bildschirmen. Für eine flimmerfreie Darstellung ist eine Vertikalfrequenz von min. 70 Hz nötig. Vertikalfrequenz = Horizontalfrequenz / Zeilenzahl.
Beim PAL-Fernsehen besteht eine V. von 25 Hz (50 Halbbilder pro Sekunde). |
| VESA |
Graphikstandart, der die ergonomische Bildwiederholfrequenz beschreibt. Ist auch als Standart für den Local Bus verbreitet |
| VGA |
= Video Grafics Array (Abstrahlung). Graphikstandart mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten bei 16 Farben. |
| VHS |
= Video Home System |
| Videokarte |
nötig zum Darstellen digitaler Videos. |
| 4C |
= Four Color. Gemeint sind die vier Farben in CMYK. |
| virtuell |
scheinbar, nicht real |
| Virus |
Sich selbst vervielfältigendes Programm, dass andere Programme ausschalten bzw. zerstören kann. |
| Visitenkarte |
1. Hat ein Standartmaß von 85 x 53 mm. Eventuell abgerundete Ecken haben einen Radius von 6 mm. 2. Kleine, 1-2 seitige Homepage |
| Vitruv-Mensch |
Auch Vitruvio. Bekanntes Werk von Leonardo da Vinci (Leonardo aus Vinci): Ein stehender Mann mit ausgebreiteten Armen füllt einen Kreis bzw. ein Quadrat (ist z.B. auf der italienischen 1-Euro-Münze). |
| Vocoder |
= Vox Decoder. Zur Stimmcodierung. |
| Vorbreite |
Der eigentlichen Druckfläche vorhergehende, äußere Begrenzung eines Bleiletters. Vor- und Nachbreite geben die Laufweite vor. |
| Vorlagenarten |
Unterteilen sich in zwei Hauptgruppen:
1. Aufsicht: Papierabzug.
2. Durchsicht: Diapositiv /-negativ.
Diese teilen sich wiederum in drei Gruppen:
a) Strichzeichnung (Grob-, Fein-, Feinststrich)
b) Graustufen- / Halbtonvorlage (nur s/w oder Duplex)
c) Farbvorlage |
| Vortex |
Perspektiveneffekt durch Kachelung. |
| Wacom |
Hersteller von Zeichen- / Grafiktablets. |
| Web |
gebräuchliche Vorsilbe bei Begriffen, die sich um Dinge des "world wide web" drehen. |
| Webauftritt |
Homepage mit Unterseiten. |
| Website |
Seite, die im Internet steht und die über eine eindeutige Adresse aufgerufen werden kann. |
| Werkschrift |
siehe Brotschrift |
| WLAN |
[engl.: wireless local area network = lokales Funknetzwerk].
Vgl. Netzwerktopologie. |
| Wortabstand |
Abstand zwischen zwei Wörtern im Fließtext. Oft die Breite des Freiraums in einem kleinen n. |
| www |
= world wide web. Das Internet. |
| WYSIWYG |
= What you see is what you get. Gerne benutzter Ausdruck bei Programmen die man auch über ihren Graphikmodus steuern kann. |
| XML |
= eXtensible Markup Language |
| Zeichenabstand |
Abstand zwischen zwei Buchstaben im Fließtext. Normalerweise die Breite eines kleinen i. Wurde früher vorgegeben durch Vor- und Nachbreite. |
| Zeilenabstand |
Abstand von Grundlinie zu Grundlinie. Normalerweise Punktgröße der Schrift plus 3%.
Im DTP gilt für die automatische Berechnung des Zeilenabstands: Versalhöhe x 1,2.
Compressed: Zeilenabstand = Punktgröße der Schrift |
| Zeilenfrequenz |
auch Horizontalfrequenz. Anzahl der Zeilen, die pro Sekunde geschrieben werden können. Zeilenfrequenz = Vertikalfrequenz x Zeilenzahl. |
| Zeitschrift |
Gibt es seit 1865. |
| Zeitung |
Gibt es seit 1657. |
| Ziffern |
Grundsätzlich wird zwischen drei Ziffertypen unterschieden. 1. Mediäval Ziffern: Nautische Zahlen mit unterschiedlicher Ober- und Unterlänge.
2. Tabellen Ziffern: Verhalten sich wie Versalien. Alle Zahlen stehen auf der Grundlinie und schließen mit der Versalhöhe ab.
3. Halbgeviert Ziffern: Alle Zahlen haben die gleiche Dickte (Breite), wie z.B. bei römischen Zahlen (I, V, X, ...) oder bei Hochgestellten Zahlen (z.B. m²). |
| ZIP |
Laufwerkscartridge für ein ZIP-Laufwerk |
| Zoll |
~ 2,708 mm. Altdeutsche Maßeinheit die von Region zu Region zwischen 2,3 und 3,0 cm schwankt. In der Technik wird seit über hundert Jahren
Zoll = Inch = 2,54 cm verwendet. Unterteilung des deutschen Fuß. |
| Zwiebelfisch |
Letter (versehentlich) in einer anderen Schriftart gesetzt. siehe auch Druckfehler |
| Zylinder |
Eine Festplatte besitzt mehrere übereinander liegende Magnetscheiben. Die übereinander liegenden Sektoren dieser Scheiben nennt man Zylinder. |
| z-Achse |
Wenn x die Breite und y die Höhe beschreibt, so ist z für die Tiefe zuständig bei Körperbeschreibungen. Auch ein HTML-Dokument hat eine physikalische Tiefe, man redet hier von Ebenen oder Schichten.
Früher schon bei Trickfilmen verwendet: Mehrere transparente Schichten, von denen jede nur Einzelteile der Scene beinhaltet, sind übereinander geschichtet. |
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Quellen vieler der obigen Erläuterungen sind der Fremdwörterduden
[1982, Buch-Nr. 040683] und der Duden für die Etymologie der deutschen Sprache
[1997, ISBN 3-11-20907-0]. Ebenso verweise ich auf das Typolexikon von Eberhard Dilba das hier zur Ergänzung beitrug - Danke!
Die Begriffe hier sind nur stichwortartig beschrieben. Wenn Sie grundsätzliche Mängel feststellen oder Ergänzungen beizutragen haben, teilen Sie es mir bitte mit:
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