Nachschlagewerk für die Mediengestaltung, die Graphik und den Schriftsatz
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Fachlexikon Mediengestalter

 
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für den modernen Schriftsetzer

  Hier finden Sie ein Lexikon für Mediengestalter und Webdesigner.
Es ist gedacht als Hilfe für den heutigen Schriftsetzer, der DTP oder Webdevelopment betreibt, nicht ohne auf die Geschichte der Druckerkunst einzugehen.

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A - K

  • Begriffe aus der Grafik/ der Programmierung/ der
        Netzwerktechnik
          Zum Bereich: L - Z
                               Shortcut - Sammlung
                               Wie arbeiten Suchmaschinen?)


A 0 = 1m²; 841 x 1189 mm; Papierformat, unterligt der DIN vgl. DIN A, B, C
A 4 210 x 297 mm. Papierformat, unterligt der DIN vgl. DIN A, B, C
Abbreviatur [lat. abbbreviare = abkürzen]. Abkürzen eines oder mehrerer Wörter. Beispiele: z.B. oder usw.
abgestumpfte
  Farben
Reine Farben, die mit ihrer Komplementärfarbe oder mit unbunten Farben gemischt werden.
Ablegen Im traditionellen Bleisatz ist es das Zerlegen einer Druckform in ihre Einzelteile. Dei Lettern, Blindmaterialien und Linien werden wieder in ihre Kästen zurück sortiert. Dabei geschehen natürlich auch Fehler;vgl. Zwiebelfisch
Abliegen = Abschmutzen. Das Abfärben der frischen Druckfarbe auf das nächste anliegende Papier; vgl. Druckfehler
Absatzzeichen ¶ (Pilcrow) wird von Textprogrammen als nichtzudruckendes Absatzzeichen gebraucht.
absolut 1. Bei der Farbraumanpassung: Die Farbpositionen des Ursprungs-Farbraums werden 1 : 1 konvertiert, ohne Rücksicht auf Farbverschiebungen.
2.Philosophisch, politisch: unabhängig, uneingeschränkt, unbedingt. Von [lat. absolutus = losgelöst]
absorbieren [lat. ab-sorbere = hinunterschlürfen, verschlucken] Gemeint ist die Auslöschung eines Effekts.
Abstraktion [lat. abs-trahere (abstractum) = abziehen, wegziehen]. Von der Wirklichkeit abziehen.
Abstrich Verzierungen , die einen senkrechten Strich bei einem Buchstaben ausleiten. (siehe auch Anstrich)
Access [engl. = Zugang / Zugriff
Achselhöhe = Schulterhöhe. Im Buchdruck die Höhe des Letterkörpers. Sie wird senkrecht zur Buchstabenfläche gemessen und überstreckt sich von der Druckfläche des Letters bis hin zu seiner rückwertigen Flanke.
ActiveX ActiveX basiert auf dem Component Object Model (COM) und ist für den MS-Windows-Explorer optimiert. Andere Browser verfügen oft über ein ActiveX-Plugin, dass aber separat instaliert werden muss. Wenn Sie als Anwender erlauben, dass ein ActiveX-Control auf Ihren Rechner geladen wird, kann dieses Programm auf dem Rechner so ziemlich tun und lassen was es will. Dadurch ist ActiveX unsicherer als Java-Applets. Der Name leitet sich ab von aktive Grafik (= Grafic =>
Grafix => X).
additives
  Farbsystem
Das ist die Logik, denen von Licht produzierte Farben folgen. Beim Mischen von Lichtfarben (z.B. am Monitor) gilt: je mehr Farben, umso heller. Am Schluss addieren sich alle Farben zu Weiß. vgl. subtraktives Farbsystem.
Adobe Amerikanischer Softwarehersteller der Programme: Acrobat, InDesign , Illustrator, Pagemaker, Photoshop, Premiere... Ausserdem ist Adobe der Entwickler der Seitenbeschreibungssprache PostScript und dem Dokumentformat PDF.
Ads Anzeigen in einer Zeitung oder einem anderen Medium.
ADSL = Asynchron Data Syscription Line. Der Download findet zu Gunsten des Upload statt. Ist per Kupferkabel möglich.
Advertising Werbebranche.
Affiche [franz. die; ~n = Anschlag(szettel), Aushang, Plakat]
Agenda [lat.-roman. = was zu tun ist]
1. Schreibtafel, Merk-, Notizbuch, Terminkalender
2.Aufstellung der Gesprächspunkte bei Verhandlungen.
AGP = Acellerated Grafic Port = Beschleunigte Grafikschnittstelle.
AIDA-Formel = Attention Interest Desire Action. Faustformel der Werbeleute.
Akkolade [franz. = Umarmung] \{\} = zusammenfassende oder auch geschwungene Klammern, Nasenklammern.
Akronym Aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Wort, wie Nato, SOS, DAU.
Aktiv X [am. X = Abk. für "graphics"; Grafiken, Bilder] Damit ist die Animation von Bildern gemeint.
Ein Problem für den User ist allerdings, dass bei der Aktivierung von Aktiv-X im Hintergrund ein Port geöffnet wird, der von Hackern genuzt werden kann.
Algorythmus Logisch formalisiertes Rechensystem aus Prämissen, Regeln und Folgerungen.
Alinea [lat.: a linea = von der Linie an] Neue Zeile oder die erste Zeile eines neuen Absatzes.
Almanach Jahrbuch
Alphabet [griech.: alf = er spricht] Wir benutzen diesen Begriff für unsere 26 Zeichen, mit denen wir unsere Sprache beschreiben. Die Zeichen des griechischen Alphabet gehen nur von Α bis Ω, die heute bis Z erweitert unsere Schreibsprache darstellen.
alphabetische
  Zahlen
= griechische Zahlen
Alphanummerisch Aus Buchstaben und Zahlen gemischte Bezeichnung (Namen, Passwort).
amerikanischer
  Flattersatz
Jede Textzeile wird individuell positioniert. Es entsteht der Eindruck eines unregelmäßig auf Mittelachse gesetzten Textes. Bevorzugt werden kurze und lange Zeilen abgewechselt.
analog [griech.: aná-lógos = gemäß Wort, Rede, Satz, Maß, Denken, Vernunft]. In der EDV: Fließend, ohne übergang. Ggs.: digital.
Andruck = Probedruck
Animation Aufeinanderfolge mehrerer Bilder um einen Bewegungseffekt zu erzielen. Ab 12 Bps entsteht eine Bewegung vor dem Auge, ab 24 Bps läuft der Film ruhig und ab 30 Bps ist er perfekt.
Bps = Bilder pro Sekunde = Fps (Frames per second)
animiert GIF Bewegtes Graphics Interchange Format. Sich wiederholende Abfolge von Bildern. Wegen der Dateigröße gerne nur in kleinen physikalischen Abmessungen genuzt (animierte Smileys, animierte Icons).
Anmutung äusseres Erscheinungsbild, sie bezieht sich auf die Form sowie auf die Oberflächenstruktur.
Antiqua [lat. litiera antiqua = alte Schrift] Die Sammelbezeichnung für zu rundende (ausser Schreibschriften), lateinische Schriften.
Anschnitt Ein Bild, dass teilweise vom Papierrand begrenzt ist. D.h. Inhaltsteile des Bildes befinden sich ausserhalb der Schnittmarken.
ANSI American National Standarts Institute. Amerikanisches Normungsinstitut vgl. DIN-Normen.
Anstrich Verzierungen , die einen senkrechten Strich bei einem Buchstaben einleiten, wie z.B. bei: B, b, i, m, ...(in diesen Fällen beim Schriftschnitt von Times New Roman)
An- und
  Abführungen
In der deutschen Schriftsprache finden Gänsefüßchen (zwei parallele, kleine nach außen geschwungene "Kommas" unten auf der Grundlinie als Beginn und das selbe Zeichen, um 180° gedreht, oben auf der Versalhöhe als Abschluß des gesprochenen Wortes) und Guillements »abc« Verwendung.
Die üblicherweise verwendeten Zeichen "abc" sind in Wahrheit Zoll- oder Minutenzeichen der deutschen Schriftsätze! Bei Texten auf HTML-Seiten steht leider nur die englische Schreibweise mit "abc" zur Verfügung. In Layout-Programmen findet man aber üblicherweise alle gebräuchlichen An- und Abführungszeichen.
Apokryph [griech. krypho = geheim, versteckt] Unechte, nicht anerkannte Schrift.
Apostroph Auslassungszeichen; Bsp.: auf's; Dieses Zeichen ist in Wahrheit das Zeichen für Minuten, wird aber auch gerne als Apostroph ’ benutzt, da das Original ein Sonderzeichen ist und nicht auf der normalen Tastatur vorkommt.
Apple
  MacIntosh
Gründung 1976 von Steven Jobs und Steven Wozniak. 1984 Einführung des ersten DTP-fähigen Betriebssystems (die Hardware war in einer Holzkiste von New Zealand Apples eingebaut).
Application
  Server
Server, der allen Usern Programme zur Verfügung stellt.
Aquatinta Künstlerisches Tiefdruckverfahren. Mittels körnigem ätzgrund wird eine Struktur auf der Radierplatte erzeugt.
arabische Zahlen kamen von Indien ca. 1200 n.Chr. nach Europa: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
Arithmetrische
  Reihe
z.B. a + b ; 2a + 2b ; 3a +3b ; ...
ARPANET Erstes, rein militärisches Internet, USA 1969.
Art Buyer Koordinator / Einkäufer von z.B. freien Fotografen oder Textern.
Artdirector Leiter der Grafikabteilung.
ASCII = American Standard Code for Information Interface. Die Tasten der Tastatur werden mit einem Zahlencode durchnummeriert. Der Standart ASCII-Kode hat eine Datentiefe von 7-Bit, also 128 Zeichen. Heute immer gebräuchlicher wird der
8-Bit ASCII-Kode mit 256 Zeichen.
ASP = Active Server Page. Systemverwaltungssprache für Windows.
ATM = Adobe Type Manager. Programm zum Sortieren der vorhandenen Schriften und um nicht benötigte Schriften aus dem Arbeitsspeicher zu nehmen.
At-Zeichen @ [lat. ad = nach, bei, zu] Gliederungszeichen in Email-Adressen.
Auge Das menschliche Auge ist ein Sinnesorgan, dass Wellen im Bereich von 380 - 780 ηm Wellenlänge wahrnimmt.

Hell / Dunkelkontraste unterscheiden die Stäbchen, Farben nehmen wir im additiven RGB-Farbsystem mit den Zäpfchen wahr. Beide befinden sich auf der Netzhaut (Retina) im Hintergrund des Auges. Ihre Dichte ist unterschiedlich verteilt, so dass wir Kontraste eher in der Peripherie unseres Gesichtsfeldes erkennen und nur in einem Winkel von ungefähr 1,5º den größten Schärfebereich haben (siehe auch: Licht, Gesichtsfeld, Sehen, optische Täuschung).
Die Amplitude der Schwingungen (Helligkeit) muß mindestens 15 Lux betragen. Das menschliche Auge unterscheidet ca. 10.000 Farben. Die 24bit Farbtiefe (16 Mio Farben) der heutigen elektronischen Hilfsmittel ist also mehr als genug für eine Reproduktion.
Eine fließende Bewegung durch Aneinanderreihung von Einzelbildern erscheint ab 12 Hz (vgl. Animation).
Das Farbsehen wurde 1931 von der Commission International de l'Eclairage durch eine Reihenuntersuchung (1000 Testpersonen) im sg.
CIE-Normalvalenzsystem, festgelegt.
Augenpulver Sehr kleiner Schriftgrad, der gerade noch mit bloßem Auge lesbar ist. Entspricht ca. Schriftgröße 6 Punkt.
Ausgabe-
  Auflösung
In dpi gemessener Wert, der die Größe der Bildpunkte bei Laserdrucker-Produkten oder Belichtern angibt.
Ausschießen Die einzelnen Seiten auf einem Druckbogen so stellen, dass sie in der richtigen Seitenfolge gedruckt werden hinsichtlich des Buchbindens.
Ausschlachten Aus dem Bleisatz stammender Begriff. Es handelt sich um die "Entsorgung" von grundschriftfremden Schriftarten, Blindmaterialien, Linien usw. aus dem Satz/Printdokument.
Ausschuß 1. Wortzwischenraum in genormten Breiten: 1 Punkt,
1 ½ Punkt, 2 Punkt, 3 Punkt, Halbgeviert, Geviert. Bei vielen Schriften generiert sich das Wortabstandsmaß aus der Breite der Punze (Innenhohlraum) des kleinen n.
2. Fehlerhaftes Produkt
autotypische
  Mischung
früher "optisch Partitiv". Gemeint ist die scheinbare Verschmelzung nebeneinander liegender, farbiger Rasterpunkte (z.B. beim Plakatdruck oder eine Wiese aus 100 m Höhe betrachtet).
Backup Sicherungskopie einer Datei oder Festplatte.
Baud-Rate Einheit der übertragungsgeschwindigkeit von Daten. 1 Baud entspricht einem bit pro Sekunde.
Bauhaus Lehr- und Forschungsinstitut für Architektur, bildende Künste und Handwerk. In Weimar 1919 von Walter Grobius gegründet. 1925 nach Dessau verlegt, 1933 aufgelöst.
1937 als New Bauhaus in Chicago, Ziel: Einheit von Künsten, Wissenschaft und Technik. Mitglieder: Feininger, Klee, Kandinsky, Schlemmer, Mies van der Rohe u.a.
In Ulm wurde von Mitte der 50er bis Ende der 60er Jahre eine freie Hochschule betrieben, auf der Bauhaus unterrichtet wurde. Viele, heute noch gängige Designs von Gebrauchsobjekten entstanden auf dieser Schule.
Beta Version Test- / Vorabversion
Betriebssystem Software, die die internen Vorgänge eines Computers steuert. Bei PCs oft MS-DOS, Windows oder Linux, bei Apple ist es MacIntosh.
Bézier belgischer Mathematiker. Auf ihn geht das Vektorprinzip vieler Grafik-Programme zurück.
Bildbearbeitung Wandeln analoger Fotos in digitale Daten und aufbereiten digitaler Bilder für den entsprechenden Einsatzbereich.
Bildschirm = Monitor. Anzeigegerät bei Computern. ähnlich einem Fernseher, doch wird das Bild nicht Zeilenweise aufgeteilt, sondern in x- und y-Pixel (Bildpunkte). Das Seitenverhältnis hat ein Querformat
von 4 : 3. Die gebräuchlichsten Formate sind:
  640 x 480 VGA (Video Graphics Array)
  800 x 600 SVGA (Super VGA),
1024 x 768 XGA (Extended Graphics Adapter),
1280 x 1024 SXGA (Super XGA),
1600 x 1200
Bildschirm-
  Auflösung
Apple MacIntosh verwendet 72 dpi Auflösung. PC-Bildschirme haben meist 96 dpi. Für das Internet hat man sich auf 72 dpi geeinigt.
binär Begriff aus der Technik. Drückt aus, dass nur zwei Zustände eines Systems vorkommen können.
Binärcode Aus einem Zeichenvorrat von nur zwei Zeichen bestehender Code. Wird in der Computertechnik verwendet, um Werte zu erfassen. Zahlen, die erfasst werden sollen, müssen desshalb meist vom von uns benutzen Dezimalsystem ins Dualsystem gewandelt werden.
Bindung Buchbinder übernahmen die Arbeit des Bindens und Heftens von Papierdokumenten.
Leimbindungen werden in zwei Gruppen unterschieden.
1. Hardcover: Die Seiten befinden sich zwischen zwei Deckeln / Buchrücken.
2. Paperback: gebunden in ein Papier- / Kartoncover (Taschenbuchausgabe).

Bei Layflatbindungen (Heftchen, Zeitschriften) unterscheidet man vier Arten:
1. Rückstichheftung ("tackern").
2. Fadenheftung: 5er Blöcke werden mit Garn zusammengebunden.
3. Spiralbindung (1 Element).
4. Ringbindung (mehrere Ringe).
BIOS = Basic Input Output System. Urprogramm auf dem Motherboard im ROM-Baustein. Es regelt die grundsätzlichen Bedingungen, die das Betriebssystem vorfindet (von wo aus wird gebootet, wie heißen die angeschlossenen Hardware-Komponenten und wie erreicht man sie).
bit = Binary Digit. Geschrieben: bit. Kodierungsmethode für Daten bei Computern. Zwei Schaltzustände möglich: 0 oder 1, Spannung oder keine Spannung.
Bitrate Verhältnis einer Datenmenge zu einer bestimmten Zeit. üblicherweise gemessen in Bit pro Sekunde (bps). Sie kommt zum tragen bei digitalen Video- und Audio-Aufnahmen.
Bleiletter Im Buchdruck verwendeter Druckstempel (s.a. Letter / Gutenberg / Dickte / Fleisch / Fussrille / Kegel / Punze / Schulter od. Achselhöhe) aus Blei.
BMP = Prefix für das Bitmap-Format. Die einzelnen Pixel haben bis zu 24 bit Farbtiefe. Transparenzen können nicht dargestellt werden.
booten das Betriebssystem hochfahren.
Boot-Sektor Erster Sektor einer Diskette oder Festplatte. Hier liegen die Daten, die das System zum booten benötigt.
Bps = Bilder pro Sekunde = Fps (Frames per second).
Brainstorming Konferenz zur Ideenfindung.
Brechungsindex Reflektionsstärke von Materialien (Edelsteine, Spiegel, Farbpigmente).
Breitbild = 16 x 9. Format moderner Fernseher.
Bridge Verbindet Netzwerke gleichen Typs miteinander. Auch CSMA/CD-Ring mit Tolken-Ring.
Briefbogen Ein Briefbogen sollte, wenn er im geschäftlichen Bereich eingesetzt wird, bestimmten Standartformaten entsprechen:
Links ein 20 mm, rechts ein 12 mm breiter Rand. 51 mm von oben beginnt am linken Rand das Addressfeld, daß ein Couvert mit Sichtfenster freigeben würde. Es ist 60 mm breit und geht bis zur ersten Falzmarke auf der Höhe von 105 mm. Auf 112 mm sitzt die Betreffzeile und auf 210 mm die zweite Falzmarke.
Das amerikanische Letter-Format ist ähnlich DIN A4.
Brightness [engl. = Helligkeit]
Browser Programm zur Darstellung von Web-Inhalten.
Brotschrift auch Werkschrift genannt. Der Schriftschnitt, mit dem Zeitungsverlage hauptächlich arbeiten (der Copy-Text). Festgelegt sind Schriftfamilie und Größe. Das war zu der Zeit der gesetzten Zeilen wichtig, da für die Herstellung einer einzigen Zeitung ein großer Bestand an Lettern vorrätig sein musste, was nicht zuletzt ein Finanzierungsproblem sein konnte. Heute im Zeitalter des Desktop-Puplishing treten diese Probleme nicht mehr auf und der Begriff wird nur noch als Synonym gebraucht.
Bruchfalz = Längsfalz. Eine Papiereigenschaft, die abhängig von der Laufrichtung des Papiers über die Herstellungs-Walzen ist. In der Laufrichtung läßt es sich geschmeidig biegen. Um 90º gedreht ist es eher hart/störrisch und lässt sich leichter plastisch falten.
Buchbinder siehe Bindung
Buffer Zwischenspeicher, in dem Daten zeitweilig abgelegt werden.
Bug [engl. = Käfer]. Fehler in der Software. Ursprünglich kommt der Begriff von alten Großrechneranlagen, die raumgroße, warme und verwinkelte Verstecke für Käfer boten. Es kam nicht selten vor, dass sich Käfer zwischen den Relais verklemmten und den Rechner damit lahm legten.
Bugfixing Fehlerbehebung
Bus Vielzahl einzelner Leitungen, die die Bauteile eines Computers untereinander und den Computer mit seinen Peripheriegeräten verbinden.
Busnetz siehe Netzwerktopologie
Byte Abk.: B. Ein Byte sind 8 bit.
28 = 2 x 2 x 2 x 2 x 2 x 2 x 2 x 2 = 256 verschiedene Schaltzustände
Cache Speicher, der von der Festplatte dazu genutzt wird, häufig gelesene Daten im Arbeitsspeicher zu halten. Da das Cache eine schnellere Zugriffsgeschwindig-keit hat, als eine Festplatte, beschleunigt es die Leistungsfähigkeit eines Rechners.
CAD = Computer Aided Design. Computerunterstütztes Design.
CAM = Computer Aided Manufacturing. Computerunterstützte Produktion.
Capitale auch Großbuchstabe, Versalie oder Majuskel genannt.
Capitalis
  Monumentalis
Geradlinige Schrift aus Großbuchstaben. Wurde von den Römern zur Beschriftung von Bauwerken verwendet.
Cartridge Externes Speichermedium (Zip, JAZ).
CCD = Charge Coupled Device. Lichtempfindliche Scaneinheiten für den RGB-Bereich.
cd Einheit der Lichtstärke heißt Candéla [lat. = Wachsschnur, Kerze].
Sie ist deffiniert durch den 60sten Teil der Lichtstärke, die aus einer 1cm2 großen öffnung in einem Ofen kommt, in dem Platin auf einer Schmelztemperatur von 1773\'b0C gehalten wird.
CD-ROM = Compact Disk - Read Only Memory. "Bespielte" CD, die nur gelesen werden kann (siehe ROM).
CGA = Color Graphics Adapter. Inzwischen überholter Graphikstandart.
CGI = Common Gateway Interface.
Server-Datenbank-Schnittstelle.
CIE = Commission Internationale d'Eclairage. 1931 begründetes Normalvalenzsystem zur Optimierung der Farbwiedergabe in der Reproduktion. Wird auch als "Schuhsohle" oder engl. HVE-Colorgamut bezeichnet. HVE-Farbmaßzahlen:
H - Farbton. Lage des Farbtons auf der Außenlinie.
V - Sättigung. Entfernung des Weispunkts zur Außenlinie.
E - Helligkeit, Helligkeitsebene
Heute gebräuchlich ist der L*a*b*-Farbraum, der den Print- und Lichtfarbraum unter den Gesichtspunkten der CIE vereinigt.
CIM = Computer Integrated Manufacturing. Computerunterstützter Gesamtfertigungsprozess.
CISC = Complex Instruction Set Code (Intell)
Client Rechner an dem der User sitzt.
Cluster Zwei, vier oder acht Sektoren einer Festplatte / Diskette werden zu einem Cluster zusammengefaßt. Das vereinfacht den Datenzugriff und erhöht die Zugriffsgeschwindigkeit.
CLUT = Color Look Up Table. ICC-Profil, nötig für das Color Mapping.
CMYK = Cyan, Magenta, Yellow, Key = cyan (blau), magenta (rot), gelb, Schlüsselfarbe (schwarz oder weiß) = 4C. Die vier Farben, die im substraktiven Farbsystem (Druck, malen mit Pigmenten) benötigt werden, um alle Farben darzustellen. Angaben werden in Prozent gemacht.
CMS = Content Management System. System, um den variablen Inhalt von Webseiten zu verwalten.
Collision
  Dedection
Kollisions Erkennung. Muss beim Datentransfer berücksichtigt werden, um störungsfreie übertragung zu gewährleisten.
Colorgamut siehe Farbraum.
COM Serielle Schnittstelle, z.B. für Modem oder Netzwerkkarte.
Compiler Programm, das Quellprogramme einer bestimmten Programmiersprache in ausführbare Dateien wandelt.
compressed bedeutet, daß der Zeilenabstand gleich der Schriftgröße ist.
condensed Schriftschnitt, der in der Anmutung gedrungener als der Grundschnitt der Schrift ist.
Controller Karte zur Ansteuerung anderer Geräte (z.B. Festplatte).
Copy-Text Massentext. Wird im DTP nicht Buchstabe für Buchstabe verarbeitet, sondern im Block kopiert und eingesetzt.
CPU = Central Processing Unit. Zentrale Recheneinheit des Computers, untergebracht auf dem Motherboard.
crossmedia Medienübergreifend, Print- und Nonprint zusammen ...
CSMA/CD = Carrier Sense Multiple Access - Collision Detection (Ethernet).
CSS = Cascading Style Sheets, externe Formatierungsmöglichkeit für HTML-Dokumente.
CTP = Computer To Plate. Druckplatten-Direktbelichtung aus dem digitalen Datenbestand.
Cyberspace Ist abgeleitet aus dem Begriff Cybermetrik = Die Wissenschaft sich selbst organisierender Systeme.
DAT = Digital Audio Tape
Database [engl. = Datenbank]
Datenbank Ansammlung von Daten, die nach bestimmten Mustern/Algorythmen geordnet sind. Dadurch kann man größte Mengen an Datensätzen verwalten, d.h. den Zugriff auf einzelne Daten leicht machen.
Dateiformat Gibt die logische Struktur innerhalb einer Datei an. Es wird bestimmt durch das Programm, in dem die jeweilige Datei erstellt wurde. Es ist gekennzeichnet durch das sogenannte Suffix und wird durch eine 2 bis 4-ziffrige Angabe durch einen Punkt getrennt an den Dateinamen angehängt: Dateiname.Suffix
DAU = Dümmster anzunehmender User. Bezeichnung der Webentwickler für unbedarfte Nutzer.
DB = Data Base / Datenbank
DD [engl. Double Density = doppelte Dichte]
DDL = Data Description / Definition Language.
Decoupage Verbindung aus Malerei und Collage.
Default (Value) Vorgabewert, der vom System genutzt werden kann.
Δ E Wert zur Kennzeichnung der Farbabweichung zwischen Original und Reproduktion (nur im CMYK-Bereich).
Δ E-Werte:
   0 - 0,2 nicht wahrnehmbar
0,2 - 0,5 sehr gering
0,5 - 1,5 gering
1,5 - 3,0 mittel
3,0 - 6,0 deutlich
6,0 <      unbrauchbar
dezi [lat. decimus = zehnte] Vorsilbe mit der Bedeutung Zehntel.
dezimal Auf die Grundzahl Zehn bezogen.
Dickte Breite eines Buchstabens inclusive Vor- und Nachbreite.
digital 1. [lat. mit dem Finger (Med.)].
2. [lat.-engl. Daten und Informationen in Ziffern darstellend]. Ggs. analog.
digitalisieren Wir erfassen unsere Welt mit Sinnen, die analog funktionieren. Wenn man aber Daten oder Zustände mit einem Computer verarbeiten möchte, muss man die Werte vorher in dessen Erfassungsbereich bringen, sprich, die Werte in einen Binärcode wandeln. Hierbei spricht man vom digitalisieren.
DIN Deutsche Industrie Norm. Deutsche Normungsvereinbarung. Zur Zeit setzt sich eine neue Normenvereinbarung, die ISO 9000, durch. Sie ist gedacht als Regelwerk in einem vereinigten Europa. vgl. ANSI-Normen.
DIN A Brief- / Blatt- / Seitenformat mit dem Seitenverhältnis 1 : 1.1412 (Wurzel 2). DIN A4 hat eine Abmessung von 210 x 297 mm.
DIN B Format des Papiers, auf dem man DIN A drucken kann inclusive Beschnitt-Rand.
DIN C Format für Couverts, in die DIN A -Papier passt.
Diskette Speichermedium in Form einer magnetierbaren Scheibe, die drehbar in einer Plastikhülle gelagert ist.
Display optisches Anzeigegerät
Dithering = autotypische Mischung
DML = Data Manipulation Language.
DNS = Domain Name Server. Müssen bei Unix von Hand gepflegt werden.
Domain [engl. = Gebiet] Internetadresse, z.B. einer Homepage. Eine Homepage muss auf einem Server gehostet (beheimatet) sein damit sie jederzeit erreichbar ist.
Die Top-Level-Domain (de, com, net, ...) steht,durch einen Punkt getrennt, an letzter Stelle des Domain-Namens. Vor dem Punkt befindet sich als
Second-Level-Domain eine genaue Bezeichnung des Host-Rechners, die durch voransetzen weiterer Domain-Levels (als nächstes Third-Level) noch feiner unterteilt werden kann.
Dongel Stecker / Programm zur Lizenzvalidierung. Manche Programme arbeiten mit diesem physischen Gerät, um eine Raubkopie der Software sinnlos zu machen.
dot Pixel, Bildpunkt auf dem Monitor. ca. 0,352mm x 0,352mm
Download Datentransfer zum Client hin. Ggs. Upload.
dpi = Dots per Inch, Punkte pro Inch (Inch ~ 2,54 cm).
dpi = lpi x Qualitätsfaktor
dpi = lp/cm x 2,54 cm/Inch x Qualitätsfaktor
3D = Drei Dimensional. Versuch der dreidimensionalen Darstellung mit zweidimensionalen Möglichkeiten (z.B. Film einer Fahrt durch eine Landschaft oder die Möglichkeit des Schwenkens von Desktopelementen).
Druck Methode um hohe Stückzahlen eines Dokuments zu erhalten. Erfinder des Buchdrucks: Johannes Gutenberg. Buntdruck entweder mit Sonderfarben oder mit autotypischer Mischung. Reihenfolge: gelb - cyan - magenta - schwarz.
Druckfehler auch Druckteufel genannt. Fehler, die wärend des Drucks auftreten können. Vgl. Abliegen, Fisch, Fliegenkopf, Hurenkind, Kakotypographie, Leiche, Mönch, Zwiebelfisch
Drucktechnik ist die Methode, mit welcher Art Stempel gearbeitet wird um damit zu drucken. Man unterscheidet grundsätzlich drei Druckverfahren.
Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck.
Druckteufel siehe Druckfehler
Druckvorstufe Das Aufbereiten digitaler Daten in druckfähige Formate.
DSL = Data Syskription Line. Ditgital-Anschluß mit
768 Kbit/sec übertragungsgeschwindigkeit im Download und 128 Kbit/sec im Upload.
DTP = Desk Top Publishing. Die Fertigung von Veröffentlichungen im Printbereich am Computer.
Dualsystem Aus einem Zeichenvorrat von nur zwei Zeichen bestehendes Zahlensystem: 0 und 1. Wird in der Mathematik verwandt.
Dürer, Albrecht * 1471, † 1522, Nürnberger Sohn einer ungarischen Goldschmiedfamilie. Mußte sein Papier noch importieren.
Dummy Im Druck: Aus Vorabdrucken zusammengeklebte Version des Endprodukts (Prospekt, Broschüre). Dient zur Anschauung und dem ersten haptischen Erleben des Produkts.
Duplex Vorlagenart aus zwei Farben mit unterschiedlichen Tonwerten.
Durchschuß Freier Raum zwischen zwei Zeilen.
DVD = Digital Versatile (vielseitig verwendbar) Disc
edit [engl. = bearbeiten]
Editor Herausgeber
EDV = elektronische Datenverarbeitung
EGA = Enhanced Graphics Adapter
email / e-mail [engl.: electronic mail = elektronische Post]
emitieren Ein Verb, dass das Ausstrahlen von Licht oder Radiowellen beschreibt. Das Substantiv, das sich auf die ausgestrahlte Substanz bezieht ist Emission.
Emoticon Bild aus ASCII-Zeichen, Bsp.:
;-)   :-(
EPROM = Erasable Programmable Read Only Memory. Lösch- und programmierbarer Nur-Lese-Speicher.
EPS = Encapsulated Post Script. Metafile- und Austausch-format, um Dateien zwischen verschiedenen Programmen und unterschiedlichen Rechnerplatt-formen zu transportieren. vgl. PostScript
Ethernet Lokales Netzwerk
Euklid ca. 500 v.Chr.
Euklid`sche Reihe: 3 5 8 13 21 34 55 ...(die zwei vorhergehenden Zahlen addiert ergeben die Betreffende). Er fand zwei simple Grundregeln der perspektivischen Darstellung:
"Runde Räder können zuweilen oval erscheinen".
"Entferntes erscheint kleiner".
Euroscala Andruck einer Farbe zu Vergleichszwecken.
Event-Handler Dieser Begriff wird bei JavaScript für den auslösenden Befehl verwendet. Er steht oft im Body-Tag. In der hier vorliegenden HTML-Seite steht als Beispiel im Body-Tag «onload="checkLocation();"» was das Gleitmenue auf der rechten Seite aktiviert.
Extended Schriftschnitt, der in der Anmutung gedehnter als der Grundschnitt der Schrift ist.
Extension [engl. = Erweiterung]. Unter MS-DOS wird diese Bezeichnung für den zweiten Teil des Dateinamens verwendet. Oft wird dieser Namensteil auch als "Prefix" bezeichnet.
Eyecatcher Zu deutsch: Blickfänger. Etwas, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Fadenzähler Werkzeug aus der Stoffverarbeitung. Wird von Druckern benutzt um Rasterweiten zu bestimmen.
Fahne Ist die Bezeichnung für einen noch nicht umgebrochenen Satz. In diesem Zustand können noch sehr leicht große Textpassagen hinzugefügt oder entfernt werden.
Faksimile [lat.: fac-similie = mache ähnlich] Orginalgetreuer Nachdruck einer Urschrift.
Falzarten Papierbögen, die größer als DIN A4 sind, werden oft in ein gefälliges, handhabbares Format gefalzt. Dies geschiet mittels eines Falzbeins, ein ca. 15cm langes messerförmiges Werkzeug aus Elfenbein, dass benutzt wird, um die Papierstruktur an der gewünschten Stelle durch Quetschung aufzubrechen und um den umgeknickten Falz flachzudrücken. Es gibt verschiedene Falzarten:
1. Einklapp- / Wickelfalz. 105 / 105 / 103 mm. Spiralförmig. Die eingeschlagene Seite ist etwas schmäler als die Deckelseiten.
2. Leporello / Zieharmonikafalz. 105 / 105 / 105 mm.
3. Schließfalz. Die beiden Außenseiten werden zur Mitte gefaltet. 105 / 210 / 105 mm.
4. Kombinationsfalz auch Wickelfalz oder Liporello genannt. Hierbei ist die Frontseite etwas größer. 105 / 105 / 105 / 107 mm.
Falzmarke Markierung zur genauen Positionierung eines Falzes.
Farbe Das Empfinden von Farbreizen ist eine subjektive Angelegenheit. Es hängt erstens von den körperlichen Möglichkeiten oder Gebrechen (z.B. Sehschwäche im Rot/Grün-Bereich) und zweitens vom Gemütszustand der jeweiligen Person ab. vgl. Auge
Andererseits werden bestimmten Farben bestimmte Wirkungen zugeschrieben (vgl. Farbsymbolik).
Farbdruck Der F. ist eine Technik, um mehrere Farben auf ein Druckdokument aufzubringen. Das reicht von Duplex (zweifarbig) über Triplex (dreifarbig) bis hin zum Vierfarbdruck. Bedenken Sie, dass die Tönung des Untergrundes (Papier) bereits eine Farbe vorgibt! Durch Neben- und übereinanderaufbringen der vier Normfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz können photographische Vorlagen reproduziert werden. Um eine möglichst geringe überlappung der Farben und eine hohe Flächenbenetzung des Papiers zu erreichen, stehen die Rasterpunkte in einer festgelegten Winkelverschränkung zueinander: Cyan = 15\'b0, Magenta = 75\'b0, Gelb = 0\'b0,
Schwarz = 45\'b0. siehe auch Druck und Drucktechnik.
Farbe des Lichts = Farbtemperatur. Bei der Reproduktion ein wichtiges Kriterium bei der Wahl von Farbfiltern. Die Farbe des Lichts ändert sich im Verlauf des Tages oder je nach Beleuchtung. In der Fotografie wird vor dem Knipsen ein Weisabgleich gefordert, der nichts anderes darstellt als eine Farbraumanpassung.
Farbmetrik Meßtechnisches Erfassen von Farbreizen.
Farbname Bestimmten Farbtönen sind von Netscape feste Farbnamen zugeteilt worden. Diese Namen können statt den hexadezimalen Werten in HTML-Dokumenten verwendet werden und werden von den Netscape-, den MS- und den meisten anderen Browsern ausgelesen.
Hier geht's zur Farbnamen-Farbwert-Liste.
Farbraum = Gamut, Colorgamut. Zeigt die Verteilung und Position der einzelnen Farben, im Verhältnis zu den anderen Farben im Farbraum, an. Er ist abhängig von den verschiedenen Medien / Materialien, in / von denen er benutzt wird (Print, Monitor).
Farbstoffe Farbmittel organischer Art.
Farbsymbolik Grundfarben und Mischfarben werden verschiedene Wirkungen zugeschrieben. Eine deffinitive Zuordnung lässt sich jedoch nicht festlegen, da es immer sehr vom jeweiligen Farbton (Verhältnis der einzel-nen Mischfarben zueinander) abhängt, welche Wirkung eine Farbe vermittelt. Dabei spielen auch noch viele andere Faktoren, wie die Lichtver-hältnisse, die Umgebung und die persöhnliche Stimmung, sowie der Kulturkreis mit eine Rolle.

 Rot. Farbe der Liebe und des Blutes. Verörpert Vitalität, Wärme und Dynamik und wirkt anregend.
 Orange. Farbe der Heiterkeit, des Optimismus und der Lebensfreude. Gilt als Farbe der Jugend und der Gesundheit.
 Gelb, regt die Konzentration an und gilt in vielen Kulturen als Farbe der Weisheit. Im deutschen Volksmund die Farbe des Neides.
 Grün. Farbe der Natur. Symbolisiert Fülle und Wachstum. Belebt die Augen und wirkt beruhigend.
 Türkis. Farbe der See. Wirkt erfrischend und kühl. Hat eine Art von Selbstsicherheit, die die Phantasie und Spontanität steigert. Vermittelt den Eindruck perfekter antiseptischer Reinheit.
 Blau. Farbe der Ruhe, des Friedens, der Entspannung, der Ausgewogenheit, des Himmels und des Wassers. Hat eine Art von räumlicher Tiefe und drückt eine melancholische Stimmung aus.
 Violett. Farbe des Duftes, der Inspiration und der Magie. Die rote Antriebskraft und die blaue Ruhe vereinigen sich im Violett - es verbindet somit Körper und Geist und ist deshalb die perfekte religiöse Symbolfarbe.
 Braun. Farbe der Erde. Vermittelt Geborgenheit, tiefe Verwurzelung und Standhaftigkeit.
 Rosa. Farbe der Zartheit. Wird meist als kitschig empfunden.
 Gold, steht für überfluss, Reichtum, Macht und das Göttliche. Den Menschen blendet es oft und erzeugt Neid (vgl. Gelb).
 Silber. Erhellt, macht frei und leicht. Rangiert in der Wertigkeit nach Gold und ist daher neidfrei.
 Weiß - die Geburt aller Farben. Farbe der Reinheit, der Unschuld und der Klarheit - des göttlichen Lichts. Weiß ist anstrengend für die Augen und kann sogar zu temporärer Blindheit (schneeblind) führen. In einigen Kulturen ist Weiß gleichbedeutend mit dem Vergehen.
 Schwarz. Die Farbe der Eleganz, aber auch der tiefsten Depression und Trauer. Schwarz ist das fehlen aller Farbe, nach Deffinition also keine Farbe. Es absorbiert alle Lichter und Farben und steht im Gegensatz zu Weiß für den Tod, das Nichts, den Zustand vor und nach dem lichten Leben.
Farbtemperatur siehe Farbe des Lichts
Farbtiefe Drückt aus wieviele Farbstufen zur Verfügung stehen. Dargestellt werden können maximal
24bit -> 3 x 8 bit (Rot, Grün, Blau mit jeweils einer Farbtiefe von 8 bit = 256 Möglichkeiten). Macht zusammen 256³ = 16.777.216 verschiedene Farbnuancen. Wenn Transparenzen abgestuft zur Verfügung stehen sollen, kommen noch einmal 256 Variationen dazu (s.a. PNG-Format).
Farbton = Nuance. Anteilige Abstufung der Einzelfarben bei Mischfarben.
Farbwaage Verhältnis der Mischfarben zueinander (innerhalb eines Mischtons).
FAT = File Allocation Table. Dateisystem unter Windows.
fein Bezeichnung einer Linienbreite von 0,075 mm im Bleisatz.
Fernsehen allgemein zugängliches Medium seit 1953.
Festplatte Laufwerk zum Lesen und Speichern von Dateien und Informationen.
Fibonacci Italienischer Architekt. Er stellte eine Zahlenreihe auf, mit der man den goldenen Schnitt konstruieren kann. Die Fibonacci-Reihe lautet:
0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, ... Die zwei vorangestellten Zahlen addiert ergeben die neue Zahl. Wenn man nun jeweils zwei aufeinander folgende Zahlen ins Verhältnis zueinander bringt ergibt sich
3 : 5  -  5 : 8  -  8 : 13  -  13 : 21  -  ...
Diese Zahlenpaare wiederum sind eine Intervallschachtelung, die sich dem perfekten goldenen Schnitt immer mehr annähert.
File [engl. = Akte, Datei]
Firewall Steuerung der TCP/IT (Virenscan, Spamscan). Schließt alle Ports. Diese müssen dann geziehlt geöffnet werden.
Firewire auch IEE 1394, Port bei MacIntosh. Es können bis zu 63 Geräte angeschlossen werden bei einer Datenübertragung von 400Mbit/sec (bei Firewire II 800 Mbit/sec).
Firmware Bereits vorinstallierte Software.
Fisch Letter, der im falschen Schriftkastenfach abgelegt wurde und so später möglicherweise einen Fehler produziert. siehe auch: Druckfehler
Flachdruck Hierzu zählen die Lithographie und der Offset-Druck.
1. Bei der Lithographie wird eine plane Steinplatte (griech.: lithos = Stein) mit fetthaltiger Kreide oder Tusche seitenverkehrt beschrieben, anschließend mit Wasser befeuchtet und schließlich wird fetthaltige Farbe aufgebracht. Die Farbe bleibt nur an den fettbeschriebenen Flächen hängen. Davon kann man dann beinah eine unbegrenzte Anzahl von Papierabzügen abziehen.
2. Beim Offset-Druck werden, mit der selben Technik über drehende Druckwalzen aus Gummi, Drucke in gigantischen Stückzahlen möglich (Zeitschriften, farbige Verpackungen).
vgl. Drucktechnik
Flash Vektororientiertes Animations-Programm von Macromedia. Trickfilme sind damit relativ leicht zu realisieren.
Heutzutage werden sogar viele Internetauftritte komplett mit diesem Programm erstellt. Der Nachteil ist, dass Suchmaschinen keine Informationen für Ihr Pageranking daraus ziehen können, da ihre Spyder in der HTML-Datei der Site nur einen Verweis auf einen Flashfilm erkennen. Der tatsächliche Inhalt der Site (das, was in dem Flashfilm angezeigt wird) bleibt aber für sie im Verborgenen. Macromedia ist bereits in Verhandlungen mit dem W3-Consortium um diesen Umstand zu ändern.
Flattersatz Die Zeilen im F. sind unterschiedlich lang und laufen frei aus. Er kann auf links, rechts und Mitte gesetzt werden. Die Wortzwischenräume sind gleich breit im Gegensatz zum Blocksatz. Er wird idealerweise auf abwechselnd lange und kurze Zeilen gesetzt.
Fleisch Im Buchdruck: Freiraum, der das Zeichen umgibt, sonst würden die einzelnen Buchstaben einander berühren.
Fliegenkopf Warnzeichen des Setzers im Bleisatz. Der Letter wird auf den Kopf gestellt, so das die Rückseite, der Fuß, beim Korrekturabzug mitgedruckt wird. siehe auch: Druckfehler
Fließtext Massentext (Vgl. Copy-Text).
Floppy Andere Bezeichnung für Diskette, wird manchmal auch für Diskettenlaufwerke verwendet.
Focus Brennpunkt, scharfgestellter Bereich.
Foot = 30,48 cm. Angelsächsische Längeneinheit.
1 Foot = 12 Inches.
Formatierung = beschreibbar machen / initialisieren.
1. Einrichten der Schrift bezügllich Schriftart, -Schnitt, -Größe, -Ausrichtung, -Zeilenabstand.
2. Bei Computern bedeutet F. die Initialisierung für ein bestimmtes Dateisystem bei gleichzeitigem Löschen der bestehenden Daten auf einem Speichermedium. Dabei gehen aber oft nicht alle Daten verloren, da die Daten häufig nicht wirklich gelöscht werden, sondern lediglich die Adressanschriften ihrer Speicherplätze neutralisiert werden! Will man das vollständige Löschen erreichen, so muss das Medium noch mit 0I0I0I0I0I... überschrieben werden.
Fps = Frames per second = Bps (Bilder pro Sekunde). Maßeinheit für die zeitliche Taktung der Einzelbilder bei der Filmwiedergabe.
FrameSet Programmiermöglichkeit, in eine WebSite mehrere andere HTML-Dokumente zu implementieren. Das ist eine angenehme Möglichkeit für den Seiten-Ersteller, um ein einheitliches Bild über die Vielfalt der Unterseiten hinweg zu erzeugen, ist aber auf der anderen Seite keine gute Lösung für ein hohes Pageranking, da die Seite mit dem Frameset als schwächer gewertet wird, als die daraf eingestellten Seiten.
Freehand Vektorgrafikprogramm von Macromedia.
Freistellen 1. Bei der Bildbearbeitung bedeutet es das Löschen oder Abdecken des Hintergrundes, so, dass nur noch das gewünschte Objekt sichtbar ist.
2. Im Satz werden Aufzählungspunkte, Ziffern usw. vor den linksbündigen Satz (frei)gestellt.
Fuß = 32,49 cm. Altdeutsche Längeneinheit. Von Region zu Region different zwischen 25 und 42,95 cm. Die Unterteilung war auch verschieden: 1 Fuß = 10 Zoll, oder 1 Fuß = 12 Zoll. Heute gebräuchlich ist aber nur noch der englische Foot.
Fussrille Aus dem Buchdruck. Quernut in der der eigentlichen Stempelfläche gegenüberliegenden Flanke des Letters. Sie dient als Führung für eine Stange mittels der und einem Hammer die gesamte Zeile auf das Niveau der Druckfläche gesetzt wird.
FX Spezialeffekte
Gamut siehe Farbraum.
Gamut Maping [engl.: maping = kartographieren] Konvertieren von Farbräumen.
Gateway [engl. = Tor-Weg ~ Scheunentor] ACHTUNG: Ein Gateway hängt an der obersten Schicht (Anwendungs-Schicht) im OSI-Referenzmodel und macht das System störanfällig, da alle Ports offen stehen.
GB = Gigabyte. 1024 x 1024 x 1024 Byte = 1.073.741.824 Byte.
GCR = Grey Component Replacement. Schwarz ersetzt andere Farben.
Gegenfarbe = Komplementärfarbe. Farbpaare, die nebeneinander den größtmöglichen Kontrast bilden. Komplementärfarben zu gleichen Teilen gemischt, löschen sich im subtraktiven Farbsystem zu einem dunkelgrau/schwarzgrau aus (im additiven Farbsystem zu hellgrau/weiß).
Gensfleisch wahrer Name Johannes Gutenbergs.
Geometrische
  Reihe
z.B. 2, 4, 6, 8, 10, 12 ...
Gesichtsfeld Ist der Ausschnitt der Umgebung den man überblicken kann ohne die Augen oder das Skelett zu bewegen.
Das menschliche Gesichtsfeld hat eine horizontale öffnung von ca. 180°, vertikal ungefähr 120° und einen focusierbaren Bereich von etwa 1,5°. Es ist in seiner Achse um ca. 5° nach unten geneigt. vgl. Auge, Sehen
gestrichen ein- und beidseitig möglich. Papierveredelungs-Technik. Vgl. Kaschierung
Geviert Freiraum zwischen Zahlenreihen um die Leserlichkeit zu erhöhen (z.B. bei Telefonnummern). Ein Schriftgeviert ist so breit, wie der Schriftkegel hoch ist. Die Größe ist also abhängig vom Schriftgrad. Allen verschiedenen Schriftabständen liegt das Geviert zugrunde, das auch als Halb-, Viertel- und Achtelgeviert vorkommen kann.
Ghosting Vernebeln des Hintergrunds
GIF = Graphics Interchange Format. Rasterbilder die aus indizierten Farben (vorher festgelegt), die 8-Bit tief codiert werden, aufgebaut sind; d.h. maximal 256 verschiedene Farben (auch Transparenz) stehen der Darstellung zur Verfügung. Die einzelnen Farben sind frei bestimmbar und müssen in einer Art Legende deklariert werden.
Glossar sinnvolle & sinnlose Bezeichnungen / Begriffe.
goldener Schnitt Einteilung einer Fläche in gefällige Proportionen. Der g.S. geht von einem querliegenden Format aus, dessen Seitenverhältnis wie folgt konstruiert wird (nach Fibonacci):
1. Auf einer Grund-linie AB wird die Mitte M ermittelt. Nun sticht man mit dem Zirkel in einen der Eckpunkte (B) der Linie und trägt die Distanz zur Mitte als Höhe im Punkt C ab. Durch diesen Punkt und den Eckpunkt A wird eine Diagonale gezogen.
2. Jetzt zieht man einen Kreis um den Punkt C durch den Punkt B. Dadurch entsteht ein Schnittpunkt mit der Diagonalen (D). Jetzt setzt man den Zirkel im Punkt A an und zieht einen Kreis durch den Punkt D. Der Kreis schneidet einen Punkt (E) senkrecht über seinem Zentrum (A). Dieser Punkt gibt die ideale Höhe eines querliegen-des Blattes mit der Basis AB an.
3. über dem an-deren Schnittpunkt mit der Grundlinie (F) wird eine Senk-rechte errichtet. Nun trägt man die Entfernung dieses Punkts zum Punkt B als Höhenmarke über F ab. Dieser Punkt gibt den goldenen Schnitt an.
Durch Spiegelung oder Drehung der Konstruktion ergeben sich vier goldene Schnittpunkte auf der Fläche. Oft wird nur mit einem Punkt gearbeitet, doch es gibt /gab auch Maler wie Breugel, die mit mehreren g.S.-Punkten arbeiten.
Grab Bezeichnung für einen neu zu schaffenden Wortzwischenraum, um ein fehlendes Wort einzufügen.
Grafik [griech. gráphein = schreiben]. Graphik.
Großbuchstabe auch Capitale, Versalie oder Majuskel genannt. Großbuchstaben.gab es zuerst. Erst später kamen die Kleinbuchstaben dazu; vgl. Schrift
Grundfarben Reinbunte Farben (im additiven Farbraum: Red, Green, Blue / im subtraktiven: Cyan, Magenta, Gelb)
Grundlinie Linie, auf der die Schrift "aufliegt" Es gibt Zeichen die einzelne Teile unter der G. besitzen (zB.: j, p, q).
Gutenberg,
  Johannes
wahrer Name: Gensfleisch, geb. ca. 1396-1400, Goldschmied, † 1468.
Erfinder des Buchdrucks durch Herstellung von Bleilettern für den Satz. Aus einem Feingoldcubus wird die Form des Buchstabens herausgeschnitten (spiegelverkehrt), es entsteht die sog. Paritze. Diese wird mit dem Hammer in die Kupfer-Matrize getrieben. Die gewonnene Form wird mit Blei ausgegossen - ein Letter ist entstanden.
Bekanntestes Werk: Die B52 - eine Bibel mit 52 Zeilen pro Seite.
Hacker "Internet-Piraten" die versuchen (und es leider oft auch schaffen) Herr über Client-Rechner (Ihr Rechner Zuhause oder im Büro) zu werden.
halbfett Bezeichnung einer Linienbreite von 0,375 mm im Bleisatz.
Halbgeviert
  Ziffern
Alle Ziffern haben die gleiche Dickte (Strichbreite), wie z.B. bei römischen Zahlen oder bei m2. Vgl. Geviert
Halbtonvorlage Vorlagenart, bei der mit einer Farbe, die in verschiedenen Tonabstufungen vorkommt, gearbeitet wird (z.B. auch schwarz-weiss Foto).
Haptik Die Lehre vom Tastsinn; haptisch - den Tastsinn betrefend.
Hardware Physikalische Bausteine eines Computersystems.
HD [engl. High Density = hohe Dichte].
HDD [engl. Hard Disk Drive = Festplatte].
Hertz Einheit. Taktrate von Schwingungen. Angabe in Hz.
1 Hz = 1 Schwingung /1 Sekunde.
hexadezimal [griech. hexa = sechs; lat. decem = zehn] Zahlensystem mit der Basis 16 (statt 10 wie bei unserem dezimalen Zahlensystem.
hexadezimale
  Farbcodierung
Wird Eingangs mit einem "#" gekennzeichnet. Die Farbtiefe kann in einem hexadezimalen (16er)Zahlensystem codiert werden:
0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F
(auch Kleinbuchstaben sind möglich). Zur Notierung von 256 Stufen werden nur 2 Stellen benötigt
(16 x 16 = 256).
Hieroglyphe [griech. hierós - glýphein = heilig - ausmeißeln, einschneiden, eingravieren] Heilige Kerbe.
Hits Klicks auf eine Website pro Tag.
HKS Normalsystem für Echt- und Sonderfarben. Etwas über 60 Farbtöne. Entwickelt von den Firmen:
Hostmann & Steinberg
K + E Druckfarben
Schmincke
Hochdruck ältestes Druckverfahren. Mit Hilfe eines positiven, seitenverkehrten Stempels, dessen Druckseite mit Farbe benetzt wird, wird ein Abdruck erzeugt (Buchdruck, Kartoffeldruck). vgl. Drucktechnik
holzhaltiges
  Papier
Der Zellstoff, der zur Papierherstellung nötig ist, wird durch schleifen und raspeln gewonnen (Halbstoff). Durch aufkochen und beimischen von Kalk entsteht der sogenannte Ganzstoff. Dieses Verfahren wurde 1843 von Friedrich Gottlob Keller entwickelt. Unter 5% Faseranteil spricht man von holzfrei.
holzfrei Weniger als 5% Faseranteil. Vgl. holzhaltiges Papier.
Homepage Adresse mit hinterlegtem Inhalt im Internet. Die einzelnen Seiten sind in HTML programmiert. Dadurch sind sie formatier- und miteinander verlinkbar.
Horizontal-
  Frequenz
auch Zeilenfrequenz. Anzah der Zeilen, die pro Sekunde geschrieben werden können.
Horizontalfrequenz = Vertikalfrequenz x Zeilenzahl.
Host [engl.: host = Horst] Gastgeberrechner. Server, auf denen Webseiten gehostet werden, oder die einem den Zugang zu Internet-Diensten ermöglichen.
HSB = Hue (Farbton), Saturation (Kontrast), Brightness (Helligkeit)
HTML = Hyper Text Markup Language. * 1993. Seitenbeschreibungssprache zur Gestaltung von Internetseiten. Enthält Steuerzeichen zur Formatierung und darin eingebettet die informellen Inhalte der Seite.
http = Hyper Text Transfer Protokoll. Dienst des TCP/IP im Internet.
Hub Verbindungsknoten in einem Netzwerk werden oft mit Hubs aufgebaut. Heute sind Hubs meist auch Verstärker. Ein Hub komuniziert mit allen Usern gleichzeitig. Infolge dessen treten häufiger Kollisionen auf. Beide Faktoren machen das mit Hubs vernetzte Netzwerk langsamer als ein mit Switches aufgebautes.
Hue [engl. = Farbton]
Hurenkind Unbeabsichtigt verrutschte letzte Zeile eines Absatzes in den Anfang der nächsten Kolumne. siehe auch Druckfehler
HVE-
  Colorgamut
Hue Value Emission-Farbraum. In England verwendetes CIE-Normalvalenzsystem.
Hyphen [griech. = zusammen, in eins] Bindestrich
Hyper Text Text mit internen Sprungmarken (Links).
ICANN = Internet Cooperation for Asign Names and Numbers
ICC = International Color Consortium.
Icon Symbol, stilisierte Abbildung eines Gegenstandes. [gr.-mgr.-russ. Ikone = Kultbild, geweihtes Tafelbild der orthodoxen Kirche].
ID = Identification (Passwort)
IDE Integrated Drive Electronics. Anschluß für Massenspeicher (z.B. Festplatten, CD-ROM, ...).
Ideogramm Die Bedeutung eines Wortes wird durch eine Zeichnung ersetzt, z.B. die Zeichnung eines Hauses für das Wort heimelig. vgl. Logogramm, Piktogramm
Illustrator vektororientiertes Grafikprogramm von Adobe
Imperial Schriftgrad von 150 Punkt.
implementieren [engl. = einführen, einsetzen, einbauen]
Impressum 1.Druckvermerk in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften. Es enthält mindestens Copyright, Auflage, Datum und Druckort.
2. Im Internet gilt die Regel, das die Seite des Impressums der Homepage mit maximal zwei Clicks von der Eingangsseite aus erreichbar sein muss. Hier müssen der Name des Seitenbetreibers und seine Anschrift, möglichst auch noch E-Mail-Adresse und Telefonnummer aufgelistet sein.
Inch angelsächsische Längeneinheit, vergleichbar einem Zoll. 1 Inch entspricht ca. 2,54cm. 1 Inch ist der 12 Teil des englischen Foot.
Initiale [lat.: initialis = Am Anfang stehend]. Große, meist duch Verzierung und Farbe hervorgehobene Anfangsbuchstaben.
Interface Schnittstelle zwischen Benutzer und Rechner (Maus, Tastatur, Bildschirm, ...)
Interferenz überlagerung, überschneidung
Internet Ist entstanden aus dem militärischen ARPANET (1969). Später haben es Hochschulen weiterentwickelt, bis es seit ca. 1991 jedem, der die technischen Möglichkeiten hat, offensteht.
Internetdresse http (Protokoll)://www (Server).mknoedel (SubLevel Domain).de (TopLevel Domain)
Internetauftritt Gibt es von der "Visitenkarte" (eine Seite im Netz mit Kontaktadresse) bis hin zu sogenannten Shops oder ganzen Archiven. Diese Pages haben dann schon mal über 1000 Seiten Umfang.
interlace Halbierung der vertikalen Taktfrequenz bei Monitoren durch Auslassen jeder zweiten Zeile.
Interpreter Programm, das Quellprogramme einer Programmiersprache Zeile für Zeile ausführt. Tritt ein Programmierfehler im Quelltext auf, so treten entweder Ungereimtheiten in der Ausgabe auf, oder sie wird ganz abgebrochen.
Interrupt [engl. = Unterbrechung]
Iomaga Hersteller von Periphärsoftware und Hardware.
IP = Internet Protokoll
ISA = Internet Security Access Server (Windows).
ISBN Internationale Standartbuchnummer. Vierteilig: ISBN 3(Gruppennummer, 3 = Deutsch)-4321(Verlagsnummer)-1234(Titelnummer)-1(Prüfziffer)
ISDN Drei Analog-Kanäle mit einer übertragungsgeschwindigkeit von 128 Kbit/sec im Up- und im Download.
ISO International Standarts Organisation = Internationale Normenorganisation
Italic = Kursiv
JavaScript Von Netscape entwickelte Programmier-Sprache um Funktionen in HTML einzubinden. Es agiert ausschließlich auf dem Client-Rechner innerhalb dessen Web-Browser um z.B. das Email-Programm aufzurufen oder Bewegung von Objekten zu erzeugen. Es ist nicht in der Lage, in die Dateistruktur eines Rechners einzugreifen.
Ein Problem ist allerdings, dass zur Aktivierung des Javascripts oft (Internet-Explorer) Aktiv-X ebenso aktiviert werden muss. AktivX wiederum öffnet im Hintergrund einen Port, der von Hackern genuzt werden kann.
Japanpapier Im Handverfahren aus der Rinde einer Maulbeerbaumart hergestelltes Papier, dass haupsächlich für Luxusdrucke verwendet wird.
JDBC = Java Database Connector.
JPG = Joint Photographic Experts Group auch JPEG. Codierungs-Verfahren zum Komprimieren von Pixel-Grafiken. 12 verschiedene Komprimierungstiefen sind möglich - je nach Komprimierungsstufe "leidet" die Qualität des Bildes im Vergleich zum Orginal.
Jumper [engl. = Springer]. Steckverbindung auf Pfostensteckern, dient zur Einstellung von Platienenoptionen.
Jungfer Schriftgrad 7 Punkt oder 8 Punkt.
Justierung Korrektes Ausrichten verschiedener Teile zueinander.
Kachelung Nebeneinander gleicher Bilder.
Kakographie [griech.: kakó = schlecht] Fehlerhafte oder schlechte Schreibweise, Gegenteil von Orthographie.
Kakotypographie [griech.: kakó = schlecht] Fehlerhafte oder schlechte Schreibweise des Schriftsatzes; vgl. Druckfehler.
Kaligraphie Schönschreibkunst
Kanon Die K. ist eine Schriftgröße (32 Punkt, 36 Punkt, 42 Punkt).
Kapitälchen Großbuchstabe(n) in der Höhe von Kleinbuchstaben mit deren Strichstärke.
Karikatur Verzerrt, überzeichnet (Meist nur in einem Punkt).
Karolingische
  Minuskel
Kleinbuchstaben. Sie entwickelten sich aus den Unzialschriften und den Kursivschriften und werden ergänzt mit den Versalbuchstaben.
Kaschierung [franz.: cacher = verbergen] Ein optischer Eindruck wird durch überlagerung verborgen.
1.überziehen von Bucheinbänden.
2.Papierveredelungs-Technik. Hierzu wird das Papier in Leim getaucht, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Es gibt ein- und beidseitig gestrichenes (kaschiertes) Papier. Aus Kostengründen wird meist einseitig kaschiert, es entsteht eine Schmuck- und eine Siebseite.
KB = KiloByte = 1.024 Byte = 8.192bit. Das K heißt zwar auch Kilo (also eigentlich 1.000), ist aber in der EDV als Faktor 1.024 definiert!
Kegel Im Buchdruck: Höhe des dreidimensionalen Buchstabenkörpers auf dem Kubus des Letters. Der K. ist in Wirklichkeit ein Kegelstumpf, dessen obere (kleinere) Schnittkante die Druckfläche ausbildet. Seine Größe variiert je nach Schriftgröße.
Um die Druckflächen der Lettern vor starker Abnutzung und/oder Verformung zu bewaren, verbreitert sich das Trägermaterial, auf dem die eigentliche Druckfläche aufsitzt, kontinuierlich bis es auf dem kubusförmigen Letterkörper aufsitzt. Bei gleichem Schriftschnitt sind die Kegelhöhen aller Zeichen gleich.
Kerning = Laufweite. Abstand der einzelnen Buchstaben von einander. Im Normalfall entspricht er der Strichbreite des kleinen i in der betreffenden Schrift und wird mit der Kerningweite 0 angegeben. vgl. Unterschneiden = - ; Spationieren = + ;
Keyboard [engl. = Schlüsselbrett]. Tastatur, elektrisches Klavier.
Key-color [engl. = Schlüsselfarbe] So wird das Schwarz beim Farbdruck genannt, da es den Bildern größere Tiefe verleiht und den größten Kontrast zu weißem Papier darstellt. Im deutschen Sprachraum wird das K von CMYK auch gerne mit Kontrast übersetzt.
Keyword = Schlüssel- / Passwort.
Kinematik Lehre von den Bewegungsabläufen. Aus K. ist Kino [frz. cinema] abgeleitet.
Klammeraffe = At-zeichen = @
Klebebindung Buchbindeverfahren ohne Fäden.
Twinflex nicht austrocknender, flexiebler Kleber.
Hotmelt schnelltrocknender Kleber, wird schnell brüchig.
Kleinbild = 36 x 24 mm. Dia-Format.
Klischee = Druckstock. Negativ belichtete Druckplatte.
Kollision [lat.: collisio = Zusammenstoß, Widerstreit, Konflikt] Im Bereich der Netzwerktechnik besteht das Problem der Datenkollision, sobald sich Datenflüsse kreuzen oder überschneiden. Vgl. Netzwerktopologie
Kolonel Schriftgrad (7 Punkt)
Kolumne [lat.: columna = Säule] Druckspalte, Druckseite, Buchseite
Kompatibilität Verträglichkeit von Hard- und Software miteinander.
Komplementär-
  Farbe
= Gegenfarbe; Farbe, die im Farbkreis gegenüber steht. Farbpaare, die nebeneinander den größtmöglichen Kontrast bilden. Komplementärfarben zu gleichen Teilen gemischt, löschen einander im subtraktiven Farbsystem aus zu einem dunkelgrau/schwarzgrau, im additiven Farbsystem zu hellgrau/weiß.
Kompreß nicht durchschossene Zeilen; ohne Zeilenabstand.
kontern Umkehren der Ansicht von Bildern in die seitenverkehrte Ansicht.
Kontrast Gegensatz
konvertieren übertragen eines Sachverhalts oder Dinges in ein anderes System (Analogfoto wandeln in ein digitales Bild, oder auch das Wechseln von der einen zur anderen Glaubensgemeinschaft).
Korpus Schriftgrad (10 Punkt)
Kupferstich entspricht in etwa der Radierung.
Kursiv [lat.: currere = laufen, rennen, eilen] Schräggestellte Schrift. Für die meisten Schriften besteht ein eigener Kursiv-Schnitt. Computerprogramme simulieren oft Kursiv durch eine Schrägstellung des normalen Schriftschnitts, was man dann Oblique nennt.


Zum Bereich: L - Z



Quellen vieler der obigen Erläuterungen sind der Fremdwörterduden [1982, Buch-Nr. 040683] und der Duden für die Etymologie der deutschen Sprache [1997, ISBN 3-11-20907-0]. Ebenso verweise ich auf das Typolexikon von Eberhard Dilba das hier zur Ergänzung beitrug - Danke!

Die Begriffe hier sind nur stichwortartig beschrieben. Wenn Sie grundsätzliche Mängel feststellen oder Ergänzungen beizutragen haben, teilen Sie es mir bitte mit:

michaelknoedel@gmx.de


Stand: 1. April 2010
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