Katze + Kater + gata + chat + cat + Hauskatze
 

Die Maustreiber-Seite




Homepage von
Michael Knödel,
Mediengestalter
Print und Online
 
>

Ab nun durch sagenhafte
www-Technologie möglich:

Katzen
meine Fellfische werden weltberühmt      

Ich teile mir seit 14 Jahren die Wohnung mit Katzen.
Sie sind eine echte Bereicherung meines alleinstehenden Lebens. Ich kann deshalb jedem, der keine Allergie hat, diese Erfahrung nur empfehlen.




Das Foto zeigt Paula, die letzte in der langen Reihe meiner Katzen. Ja, ich hatte bereits einige Katzen und alle waren Freigänger. Dadurch ist ein Überleben länger als ein Jahr bereits eine Gnade, die nicht jedem Tier gegeben ist. Ich bin darum dazu über gegangen "Gebraucht"-Katzen zu nehmen. Dadurch erlebe ich zwar die lebhafte Sturm- und Drangzeit nicht mit, aber dafür bleiben die Vorhänge und Tapeten heile. Paula war zwar Anfangs sehr scheu, doch ist sie schnell aufgetaut. Im Winter 2005 ließ sie sich den Schwanz von einem Auto abfahren doch heute geht es ihr wieder gut.



Hier entsteht ein Lexikon für Katzen- und Tierfreunde das die Begebenheiten und Probleme mit und um diese Partner behandelt.

Katzen-Lexikon


Auslauf Eine Hauskatze ist, trotz ihres Namens ein Wildtier, dass schon existierte, als der Mensch noch keine Häuser baute. Da Katzen von Natur aus neugierig sind und es ihnen während der Wachphasen schnell langweilig wird, drängt es so ziehmlich jede Katze nach draußen. Wenn sie das nicht realisieren können werden viele ziemlich unleidig was sich dann mit dem Vergessen der Stubenreinheit und/oder zerkrazten Einrichtungsgegenständen quittieren. Eine Lösung gibt es nur wenn man ihr durch Spiel genügend Ablenkung bietet.
Unter Perserkatzen sind dabei oft Ausnahmen zu finden und auch Weibchen oder ältere Tiere entfernen sich nicht mehr gerne weit von Zuhause weg.
Unkastrierte Kater haben einen Aktionsradius von bis zu 6 km. Sterilisierten Katzenweibchen hingegen sagt man einen Aktionsradius unter 500m nach.
Falb-Katze Von der Falbkatze stammt unsere heutige Hauskatze ab. Vor ca. 3000 Jahren schlossen sich einige dem Menschen an. Ihr Lebensraum ist Afrika.
Futter Die Tierfutterindustrie stellt mittlerweile ein breites Angebot zur Verfügung. Preisgünstige Produkte haben aber leider oft nur einen Fleischanteil von 4 - 6 %, der Rest sind Balaststoffe und Wasser. Viele Katzenhalter gehen darum dazu über, das Tier mit einer Schüssel Trockenfutter und einer mit Wasser zu versorgen (das rechnet sich!). Bei Fütterung mit Trockenfutter ist unbedingt darauf zu achten, dass das Tier genug trinkt, sonst besteht das erhöhte Risiko einer Nierenfehlfunktion.
Katzen sind Gewohnheitstiere und darum nicht leicht zu einem Futterwechsel zu bewegen. Man kann dem vorbeugen indem man der jungen Katze einen möglichst abwechslungsreichen Tisch serviert. Fleisch ist nicht alles! Brot, Reis und anderes Gemüse sind Füllstoffe vieler Fertigprodukte. Es ist also nicht unbedingt nötig, seinen Liebling mit Gourmet-Menues bei Laune zu halten, wenn sie ihn früh auch an normale Küchenreste gewönt haben. Zu beachten ist hierbei die selbe Regel wie für einen Hund: nicht scharf gewürzt.
Kastration Erziehlen der Unfruchtbarkeit durch Entfernenen der Gebärmutter und Eierstöcke oder der Hoden ("Ausräumen"). Bei Weibchen verringert sich dadurch das Risiko einer Eileiter- oder Gebährmutter-Entzündung auf Null.
Katzen-Allergie Begründet sich meistens in einer Reaktion auf Katzenspeichel. Die Katze pflegt Ihr Fell indem sie sich schleckt. Alte Haare fallen aus und schweben durch die Luft. Durch Berührung mit der Haut wird bei manchen Personen eine allergische Reaktion hervorgerufen.
Körper-Temperatur Der Stoffwechsel von Katzen läuft auf einem Temperaturniveaux, dass etwa 2 Grad höher ist als das des Menschen, also etwas über 38°C. Tierblut entspricht in seinen Eigenschaften dem menschlichen, so werden bei über 42°C die Eiweißketten zerstört. Eine Katze hat dadurch im Krankheitsfall viel weniger Spielraum, das Fieber zu meistern.
Eine Katze fühlt sich dadurch immer schnuckelig warm an, aber wie gesagt Obacht wenn sie scheinbar zu glühen beginnt.
Perserkatze Die P. hat ein längeres Fell (6cm plus) und durch Zucht eine kurze Nase, was nicht selten zu Atembeschwerden führt.
Sie ist aber mehr als die meisten anderen Katzenarten auf den Menschen geprägt und sehr häuslich. Darum eignet sich die P. am ehesten als Stubenkatze ohne Freigang. Vielen genügt als Freiheit hierbei ein offenes Fenster zum hinausschauen.
Pflege Die Katze pflegt Ihr Fell indem sie sich schleckt. Sie hat eine raue Zunge die aussieht, als wäre sie mit nach hinten gerichteten Borsten besetzt. Damit kann sie ihr feines Unterfell gut in Ordnung bringen.
Ruhezeiten Eine gesunde Katze schläft bis zu 20 Stunden am Tag. Zum Jagen, Fressen, Spielen und zur Pflege bleiben ihr also nur 4 Stunden.
Schwangerschaft Genauso wie der Mensch sind Katzen auch Sägetiere. D.h., dass sich eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet und sich dort bis zum Säugling entwickelt. Der Eisprung findet aber nicht, wie beim Menschen, in periodischen Zyklen statt sondern wird durch den Biss des Katers in den Nacken der Katze provoziert.
Die Geschlechtsreife der weiblichen Katzen ist oft schon bereits nach sechs Monaten gegeben. Wenn eine Katze einen Wurf hatte, so ist sie in der Lage innerhalb von sechs Monaten bereits den nächsten Wurf zu empfangen. Wenn es dazu kommt, so zehrt das sehr an den Kräften des Weibchens und wenn es sich sogar ein drittes Mal unmittelbar hinter einander ergibt, so sinken sogar die Überlebensaussichten der Katze.
Sterilisation ist der allgemeine Ausdruck für unfruchtbar machen. Bei der S. im medizinischen Sinne handelt es sich um das erziehlen der Unfruchtbarkeit durch durchtrennen der Ei- oder Samenleiter. Bei Weibchen besteht das Risiko einer Eileiter- oder Gebährmutter-Entzündung weiterhin.
Wasser Katzen nehmen den Großteil der benötigten Flüssigkeit über das Futter auf. Trotzdem sollte man darauf achten, das ständig ein Napf mit frischem Wasser für die Tiere bereitsteht. Bei Katzen die vornehmlich Trockenfutter fressen, muss man sich sogar vergewissern, das sie genug trinken, da sonst ihre Nieren Schaden nehmen können.
Hauskatzen sind meißt Wasserscheu, will heißen, baden ist nicht Ihr Ding. Sie hassen es, Wasser in die Ohren zu bekommen. Doch Regen nehmen sie oft hin unter dem Motto: "Ich muß draußen noch nach dem Rechten sehen." Unter Großkatzen findet man häufig hervorragende Schwimmer wohingegen ich Hauskatzen noch nie habe schwimmen sehen, was nicht heißt, dass sie es nicht könnten. Begeisterte Plantscher hingegen habe ich schon erlebt.
Zugelaufen Eine fremde, gesunde Katze mit geflegtem Fell läuft mir nicht zu, sondern kommt mich höchstens aus Neugierde besuchen. Das gepflegte Fell ist Ausdruck von: Mir geht es gut, dort wo ich wohne.
Man tut dem Tier also keinen Gefallen damit, wenn man es aus dem Verkehr zieht und erst einmal Zuhause inhaftiert, außerdem wird sich das wahre "Herrchen" Sorgen machen. Katzen mit Freilauf suchen sich bis zu drei Zuhause.
Auch sehr häufig ist die Adoption streunender Katzen, oft ein Mitbringsel aus dem Urlaub. Sie zeichnen sich aus durch deutliche Unterernährung und relativ ungepflegtem Fell. Sie haben oft zusätzlich noch Narben von Krankheiten oder Revierkämpfen. Das Mitleid wird aktiviert und man erinnert sich an seine humanistischen Eigenschaften. Es handelt sich hierbei um Tiere, die gerne mit Menschen zusammenleben würden, aber bisher nicht die Möglichkeit dazu haben. Sie werden es ihrem Frauchen ewig danken, von ihr gefunden worden zu sein. Bei diesen Katzen ist aber eine tierärztliche Untersuchung unumgänglich und meist auch noch die Kastration nötig.




Haftungsausschluß Mediengestalter- und Musiker-Site © Michael Knödel